Schäl 7.

„Schwer. Scharf. Stumm. Ständig.“

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Kerndaten

RegimentstypRough Rider – berittene Stoßtruppe mit Sprengspeeren
HeimatweltSchäl (Zivilisierte Welt, hochindustrialisiert)
Tithe-StufeExactis Tertius
Sollstärke4.200 Reiter in zwanzig Kompanien
Ist-Stärke1.780 Reiter in neun Kompanien
LoyalitätsstatusLoyal
HerkunftEigene Erfindung

Die Säulen

Titel Schwer

Text

Wir sind nicht schnell wie die Flügelreiter des Norden oder wendig wie die Motorradstaffeln. Unser Gewicht ist unsere Wahrheit. Der Panzeranzug hält stand, die Lanze durchbricht, das Pferd kennt kein Zögern. Ein Schäler in Reih und Glied ist wie eine Mauer aus Stahl und Fleisch, und die Mauer gewinnt.

Titel Scharf

Text

Unsere Lanzenpitzen sind nicht stumpf. Sie sind aus altem Schneidematerial gefertigt, das länger hält als die Männer, die es tragen. Eine Lanze, die sich in eine Chaos-Linie bohrt, ein Messer, das Panzer aufschlitzt — das ist unsere Sprache. Schärfe ist Gnade, wenn sie schnell genug ist.

Titel Stumm

Text

Wir reden nicht viel. Die Offiziere reden genug für uns alle. Wir führen Befehle aus, nicht Diskussionen. Ein Schäler, der denkt, wird langsam. Ein Schäler, der zweifelt, stirbt. Das Kommissariat hat uns lange genug beobachtet — wir haben gelernt, ruhig zu sein. (Unangenehme Säule: Dies ist nicht Stolz. Dies ist Selbstschutz.)

Titel Ständig

Text

Wir gehen nicht nach Hause. Das versteht der Impetrator-Befehl: wir sind fertig damit, daheim zu sein. Der nächste Einsatz kommt, ehe die Wunden der letzten trocknen. Das ist nicht Pflicht mehr — das ist alles, was wir noch sind.

Aushebung, Heimatwelt & Kultur

Aushebung und Tithe

Schäl ist eine hochindustrialisierte Zivilisierte Welt mit drei Millionen menschlichen Bewohnern, verteilt auf fünf Stadtregionen um die Küstenfabriken. Die Planetengouverneurin Magda Vren unterlag vor zwölf Jahren der Weisung, eine regelmäßige Schwere-Reiter-Kavalett auszuheben — nicht weil die Welt kriegerisch ist, sondern weil die Nähe der Chaos-Gezeiten zum Segmentum Obscurus die Astra Militarum zwang, schnell zugreifen zu können. Regelmäßig bedeutet jedes fünfte Jahr eine neue Kohorte. Vren hob daher ganze Jahrgänge aus: Männer und Frauen zwischen achtzehn und fünfundzwanzig, gezogen aus den Fabrikarbeiterschichten, den Hafenarbeitern und den Transportdiensten — nicht weil sie Krieger waren, sondern weil sie hart gearbeitet hatten und ihre Körper wussten, was Schmerz ist.

Das Kommissariat prüfte auf genetische Reinheit. Der Administratum-Vertreter prüfte auf Zahlen. Vren sendete die vollen Quoten, weil Mangel ihr Leben kostete. Die Ausbildung fiel knapp aus — vier Mondzyklen Sattel, Lanze und Gehorsam, dann Versand. Die neuen Schäler wussten wenig, als sie aufbrachen, außer dass Heimat jetzt ferner war als jeder Stern.

Was die Heimatwelt verlor

Die Schäler sind überwiegend Hafenarbeiter und Fabrikschmierte — die untersten Klassenstufen, aus denen niemand aufsteigt. Mit ihrem Abgang verlor Schäl nicht eine Klasse von Bürgern, sondern die ganze unterste Schicht der Hafenlogistik: die Wincher, Seiler und Stallmeister, die schwere Last bewegten. Die Hafenmeister heuerten Alte an, Kranke, Jungen ohne Kraft. Die Ladezeiten verdoppelten sich. Ein ganzer Berufsdialekt verschwand — die Schnelligkeit der Losungsrufe der Hafenmeister, die in den Schäler-Generationen gelehrt worden war, ist heute halb vergessen; die neuen Arbeiter kennen das Tempo nicht mehr.

Die Heimatwelt

Schäl liegt an einem temperaten Meer, fünf große Industrieregionen wie Perlen auf einer Küstenlinie. Die Welt ist nicht arm, aber auch nicht friedlich — die Fabriken laufen Tag und Nacht, die Schiffe bringen Rohstoffe, die Rücktransporte gehen voll aus. Die Menschen sind gehärtet, ungeduldig, gewöhnt an die Hitze der Schmiedekessel und die Nässe der Hafengassen. Sie verstehen Maschinen, Timing, Befehlsketten. Ein Fabrikmeister ist wie ein Feldwebel — gehorcht oder stirb. Ein Hafenarbeiter kennt Gewalt: die Gewalt des Takelwerks, der fallenden Lasten, der Seile, die reißen.

Das Klima ist stabil, die Infrastruktur robust. Es gibt keine wilden Bestien oder offenen Ebenen — die Menschen sind an enge Räume, Lärm, die konstante Präsenz anderer Menschen gewöhnt. Sie sind nicht tapfer aus Kultur, sondern aus Gewöhnung: wenn man ständig Gefahr sieht, hört man auf, sie wahrzunehmen. Dieses Fehlen von Furcht ist nützlich, bis es nicht mehr ist.

Der Nachteil, den sie mitbringen

Die Schäler sind Stadtkinder. Sie verstehen Befestigungen, enge Korridore, Gebäude, die vertikale Kämpfe fordern. Offene Felder verwirren sie. Die erste Kampagne der Schäl 7., M40.104, fand über die flachen Ebenen von Meridianus Prime statt — ein Planet ohne Mauern, ohne Dachlinien zum Verstecken. Die Offiziere sahen es sofort: die Reiter sprengten zu direkt, ließen sich nicht in die Formationen reihen, wollten zurück in die Nähe, wo sie verstanden, was oben war und unten. Major Solian befahl dann, sie zwischen den Gebäudetrümmern eines bombardierten Lagerkomplexes einzusetzen. Dort waren sie unbesiegbar. Aber drei Wochen Feldkampf kosteten ihnen hundertachtzig Tote — viel mehr als die spätere urbane Phase, obwohl dort der Feind stärker war. Sie sind gebunden an Architektur. In der Wildnis sind sie blind.

Regimentskultur

Die Schäler singen nicht. Sie arbeiten in Stille, putzen in Stille, reiten in Stille. Die einzigen Laute im Barackenleben sind Befehle und das Klopfen von Metallwerkzeugen. Der Grund liegt in der ersten Gründung: die Schäl-1 erlaubte sich, abends zu singen — alte Hafenlieder, kurze Verse. Der damalige Oberst mochte das. Das Kommissariat mochte es nicht. Ein Kommissar erschoss den Oberst auf dem Appellplatz und erklärte, dass Kasino-Fröhlichkeit Laxheit zeige. Die nächsten fünf Jahre sangen die Schäler nicht mehr. Als die Schäl-1 aufgelöst wurde, war das Singen fort. Es kam nie zurück.

Stattdessen besteht ein Ritus: vor dem Einsatz legen die Männer und Frauen ihre Waffen auf dem Reitplatz ab und betreten ihn barfuß. Sie machen keine Laute, aber sie bewegen sich langsam über die Erde, spüren das Gras oder den Stein — eine Art Verabschiedung, ganz ohne Worte. Die Offiziere haben gelernt, das zuzulassen. Es ist denen zu gefährlich, es zu verbieten.

Die Latrinengespräche sind kurz und voll dunklem Humor. Was kostet eine Lanze? Zwei Tote und ein Offizier, der nicht zählen kann. Wann gehen wir nach Hause? Wenn die Schäl-8 ankommt und sieht, wie schlecht wir es gebracht haben. Die Soldaten wissen, dass sie Verbrauchsmaterial sind. Sie haben es akzeptiert.

Das Kommissariat beherbergt drei Senior-Kommissare unter einem Lord-Kommissar namens Vethis. Vethis ist alt und müde; er hat dreißig Jahre darauf verwendet, die Schäler zu überwachen, und seine Berichte sind so routine geworden, dass niemand mehr hinschaut. Die Kompanien haben ein ruhiges Verhältnis zu ihm — nicht Vertrauen, aber auch nicht Angst. Er exekutiert, wenn nötig, tut es aber leise und dokumentiert es hinterher. Das ist für alle ein Kompromiss.

Das Kommissariat

Der Oberkommissar Vethis ist siebzig Jahre alt, hat eine Augenklappe und einen künstlichen linken Arm aus Stahlgelenken. Er war einmal aktiver Soldat und nahm eine Lanze in den Schädel bei der Schlacht um die Schälmark — dieselbe Schlacht, von der das Regiment seinen Namen hat. Er wurde zum Kommissar ernannt, nicht bestraft; die Astra Militarum erkannte an, dass ein Offizier, der seine Einheit überleben ließ, wertvoller war als ein toter Märtyrer. Vethis duldet kleine Insubordinationen — zu kurze Grüße, zu lange Pausen — und ahndet schwere Fehler mit schneller, gewöhnlich tödlicher Justiz. Die Schäler fürchten ihn nicht; sie respektieren ihn. Das ist gefährlich für das Kommissariat, denn Respekt ist Gift für die Kontrolle. Aber Vethis ist zu alt, um noch neue Lektionen zu lernen.

„Ich erschieße euch nicht aus Hass. Ich erschieße euch, weil der Imperator es verlangt. Das ist ein Unterschied, den ihr verstehen müsst." — Vethis bei einer Hinrichtung wegen Deserteur, M40.919.

Dienstgrade & Gliederung

Dienstgrade

Dienstgrad Fabrikmeister

Beschreibung

Munitorum-Rang: Colonel · Anrede: Meister oder Oberst

Dienstgrad Schichtwerkmeister

Beschreibung

Munitorum-Rang: Major · Anrede: Werkmeister

Dienstgrad Hafenmeister

Beschreibung

Munitorum-Rang: Captain · Anrede: Meister

Dienstgrad Gangleiter

Beschreibung

Munitorum-Rang: Lieutenant · Anrede: Leutnant

Dienstgrad Arbeitsführer

Beschreibung

Munitorum-Rang: Sergeant · Anrede: Unteroffizier

Dienstgrad Arbeiter

Beschreibung

Munitorum-Rang: Trooper · Anrede: Soldat

Aufbau

Die Schäl 7. war bei Gründung auf fünfzehn Kompanien ausgelegt — schwere Reiterkompanien mit je sechzig Männern, vier Unteroffizieren, zwei Leutnanten und ein Hauptmann. Jede Kompanie trug vier Sprenglanzen-Spezialistentrupps von je drei Mann und drei Schwerlanzentrupps von je fünf Mann, dazu zehn reguläre Reiter in Einergruppen, um Feuer zu geben. Das war das Soll.

Nach neun Jahren aktiven Einsatzes hat sich das Regiment auf neun Kompanien verringert; die Schäl 8., eine kleinere Verstärkungstruppe, wurde M40.913 mit dem Rest fusioniert, brachte hundertachtzig Reiter mit und einhundertfünfzehn Verluste in der Vorgeschichte — es war also eher ein Abzug der Schwachen als eine Verstärkung. Die aktuellen Kompanien sind zu vierunddreißig bis achtundvierzig Mann unterbesetzt; die Sprenglanzen-Trupps haben oft nur zwei Mann, nicht drei. Feldwebel kommandieren jetzt Gruppen zu zehnt, nicht zu fünft. Es funktioniert, aber es bricht.

Teilregimenter

Name Schäl 7. — Erste Kompanie, der Schwarze Flügel

Rolle / Anmerkungen

(Hauptmann Keryn Voss; lange Narbe vom rechten Auge zum Kinn, vom Schrapnell bei Meridianus; trägt immer einen zerrissenen Schulteraufschlag einer älteren Offiziersjacke über ihrer Rüstung — Beute von General Marak, einem Chaos-Lord, den sie nie ganz besiegt hat). Status: voll aktiv, siebenundvierzig Reiter gegen Sollstärke sechzig. Ein Jahr Einsatz bei der Obsidian-Kampagne, danach drei Monate Wartung und Ersatzbesorgung. „Wir gewinnen, weil wir nicht sterben, bis der Feind tot ist. Das ist kein Mut — das ist Rechenkunst."

Name Schäl-Achte-Reste, Vierte Kompanie, die Eisernen

Rolle / Anmerkungen

(Hauptmann Dolan; Veteranen-Insigne am Hals, grauer Schnurrbart, vor dem Zusammenschluss mit Sieben sechs Kampagnen unter eigenem Kommando). Status: überwiegend Fusionslast; hundertachtzehn Soldaten aus ursprünglich einhundertdreißig, aber diese hundertachtzehn sind hart. Sie halten die älteste Farbe der Achten, silberne Schulterabzeichen. Voss und Dolan sind noch nicht zu echten Verbündeten geworden. Der Riss zeigt sich in Logistik und Ordnung: die Achten-Männer teilen ihre Rationen langsamer, waschen ihre Rüstungen in anderer Reihenfolge. Es wird kein Streit draus, aber es ist auch kein Vertrauen.

Name Schäl 7. — Neunte Kompanie, die Kernbrecher

Rolle / Anmerkungen

(Hauptmann Vess, eine Frau aus den unteren Hafenklassen von Schäl selbst, zweite Generation der Achte, jetzt zur Sieben transferiert; Narbengesicht von Säurespritzern, die einzige Offiziera mit Handschuhen statt freien Händen). Status: zweiundvierzig Reiter, nominell volle Kampfkraft, aber unterausgebildet — das Kommissariat warf die Neunten hastiger auf den Feld als die anderen, und es zeigt sich darin, dass sie weniger Erfahrung haben. Vess ist nicht populär bei Voss; Voss sieht die Neunte als Politikposten für eine Frau, nicht als echte Einheit. Der Konflikt latent, aber scharf.

Kommandostab

Kommandostab

Name Oberst Kerrin Marak

Beschreibung

Sechsundfünfzig Jahre, hager, dunkle Haut aus einem der südlichen Stadtviertel Schäls, lange ergraute Haare im Zopf gebunden mit einem Draht aus seinen ersten Feldkampagnen. Trägt immer einen alten Feldtäschchen aus der Schäl-2-Ära — ein Stück von etwas, das lange tot ist. Seine Sanguinität ist nicht Dummheit, sondern eine Art kalte Sicherheit, die sich selbst betrügt: er weiß, dass die Schäler zurückkommen werden, weil das Problem nur ist, dass die anderen Regimenter schlechter sind. Es ist diese Überzeugung, die ihn befähigt, immer noch Offensiven zu befehlen, obwohl die Verlustquoten katastrophal sind. Die Fünfzehnte Offensive um Meridianus? Marak befahl sie, obwohl er wusste, dass die Kavallerie-Flanke dünn war. Hundertachtzig Reiter starben. Aber es zerschlug die Chaos-Positionen, und der Krieg ging weiter. Marak zählt Sieg in Zielen, nicht in Körpern. „Das Wichtigste ist, dass wir nicht in die gleiche Grube fallen wie die Schäl-Vier. Die Vier dachten, Vorsicht hätte sie gerettet. Ich denke, nur Geschwindigkeit rettet dich — schnell angreifen, schnell weg, bevor der Feind versteht, was los ist. Die Vier sind auf die Minute achtzehnhundert Jahren, als nur noch neun übrig waren. Ich halte das Regiment am Leben, indem ich es in Bewegung halte."

Name Lord-Kommissar Vethis Karn

Beschreibung

Siebzig Jahre, künstlicher Arm (linke Seite, Stahlgelenke, immer noch funktionierend, aber alt), Augenklappe über dem linken Auge (dahinter: Leere, eine alte Wunde). Trägt eine schwarze Uniform, die nicht vom Munitorum kommt, sondern aus irgendeiner älteren, dunkleren Zeit. Er ist einer der wenigen Menschen, die Oberst Marak stabil halten — nicht durch Angst, sondern durch Schweigen. Vethis sagt selten mehr als ein Dutzend Worte pro Tag. Er beobachtet die Schäler mit einem einzigen Auge, das fast nichts verpasst. Die Hinrichtungen, die er befiehlt, sind schnell und dokumentiert. Die Bestechung, die jedes Regiment für Munitorum-Bürokraten zahlt, regelt Vethis persönlich — es gibt keine Neiddebatten über Versorgungsquoten unter seiner Wacht. Er schätzt Marak, aber nicht aus Loyalität: aus der Anerkennung, dass ein Offizier, der die Statistik versteht, wertvoller ist als ein Moralist. „Alle anderen Kommissare wollen euch ändern. Ich will nur verhindern, dass ihr verrückt werdet. Das ist ein anderes Geschäft."

Name Hauptmann Keryn Voss

Beschreibung

Vierundvierzig Jahre, die lange Narbe vom Schrapnell bei Meridianus, getragene Augen. Sie kommandiert die Erste Kompanie mit der Effizienz eines Hafenmeisters: Befehl, Ausführung, nächster Befehl. Sie ist nicht populär bei den anderen Hauptmännern — Voss ist älter und hat weniger offizielle Ausbildung als die Rangkollegen, weil sie von Unteroffizier hochkam, nicht durch die Schola. Das Kommissariat toleriert das, weil Voss Feuer setzt, wo Marak es befiehlt. Sie hat eine unerklärte Verbitterung gegen die fusionierte Achte-Einheit — möglicherweise, weil die Achten als getrennte Regiment länger überleben als die Sieben. „Ich schreibe die Namen auf. Der Imperator will Namen, also schreibe ich sie. Die Schäler sind nicht Helden — das ist das erste, was man verstehen muss. Sie sind Menschen, die am falschen Ort geboren sind und für Befehle starben, an die sie nicht glaubten. Aber sie sterben. Also schreibe ich."

Angehängtes Personal

FachgruppeAnzahlTyp
Senior Commissars3Moral und Ausführung
Junior Commissars11Zugweise Überwachung
Enginseers (AdMech)2Lancen-/Rüstungs-Instandhaltung
Feldchirurgen4Mobile Lazarette
Sanittäter-Teams18Kompanie-Ebene
Ecclesiarchie-Priester6Spiritual (nicht Moral-Polizei)
Servitoren und Helfer23Logistik, Feldküche, Versorgung

Das Kommissariat sitzt wie ein zweites Nervensystem über dem Regiment — nicht integriert, sondern überwachend. Die Enginseers berichten dem Mechanicus vor Ort, nicht an Oberst Marak. Die Feldchirurgen ringen ständig mit den Kommissaren um Ressourcen: Sollen wir schwer Verwundete in den Lazarett-Wagen laden oder auf dem Feld lassen? Der Kommissar kann das erzwingen — die ärztliche Ethik kann nicht dagegen ankommen. Ein Priester der Ecclesiarchie murmelt Gebete über Sterbenden, die zehn Sekunden Zeit haben, und alle wissen, dass das kaum etwas hilft, aber es ist Trost für die Lebenden.

Die Regimentsstandarte

Ein schwarzes Tuch auf einer Lanze, nicht aus besonderem Material, sondern aus dichtem Baumwollstoff, der grau geworden ist von Rußflecken und Blut. Oben ist das Siegel der Schäl-1 bestickt — drei Wellen (für die Häfen), darunter ein Schwert (Krieger). Darunter sind Namen eingenäht, so klein, dass man sie nur aus der Nähe liest: jedes Regiment, das die Schäl stellte, hat einen Namen eingenäht bekommen, bevor es aufgelöst wurde. Schäl-1 bis Schäl-6. Die Schäl-7 wartet immer noch darauf, ihren Namen eingenäht zu bekommen — aber der Stoff ist fast voll. Oberst Marak hat angeordnet, dass die Fahne nicht verloren werden darf, weil das Nähen neuer Namen kostet Zeit, und Zeit ist das, was sie nicht haben. Die Schäl-8-Namen sind hastig nachträglich hinzugefügt worden, drei von fünf Namen auf ein Feld gedrängt. Bei der Belagerung von Obsidian wurde die Fahne von einem Chaos-Ritter beinahe in ein Feuer geworfen — ein junger Fahnenträger namens Kess sprang hinterher und holte sie raus. Kess starb an den Brandwunden eine Woche später. Sein Name wird eingenäht, wenn die Schäl-7 aufgelöst wird. Falls es passiert.

Der Makel

Der Makel

Die Schäl 7. und die Kervan 41. haben eine offene Fehde, seit sich ihre Bataillone M40.911 auf der Welt Corvan Prime trafen. Die Kervans sind Infanterie aus einer Südpolar-Militärwelt, gewalttätig und stolz auf ihre Schnelligkeit. Die Schäler sind Schwere Reiter, stolz auf ihre Kraft. Bei Corvan Prime befahl die Divisionsleitung eine kombinierte Operation: die Kervans sollten eine Chaosfestung halten, die Schäler würden Luft für einen Durchbruch schaffen. Die Kervans bekamen den schwacheren Sektor und verloren vierhundert Mann in drei Stunden — größtenteils, weil die Schäler-Überraschungsattacke eine halbe Stunde zu früh kam und die Feind-Reserven früher als erwartet freigab.

Der Kommandeur der Kervan 41., Colonel Tann, kam persönlich zu Oberst Marak und sagte ihm, dass die Schäler Mord begangen hätten — vorsätzlich oder aus Inkompetenz. Marak antwortete nur: „Eure Männer hätten schneller fallen können. Das hätte geholfen." Tann reichte eine formelle Beschwerde ein. Marak beantwortete sie nicht. Die Beschwerde erreichte das Divisionskommando; die Divisionsleitung schrieb eine Note, die hieß, alles sei korrekt geplant worden, und beide Regimenter sollten nun zur nächsten Kampagne.

Seither, überall wo die Schäler und Kervans zusammen eingesetzt werden, gibt es Reibung. Die Schäler geben Feuerunterstützung nicht ab oder zu spät. Die Kervans sabotieren Nachschublinien oder marschieren absichtlich langsam. Bei der Obsidian-Kampagne wurden die beiden Regiment sogar in separaten Sektoren eingesetzt, um Konflikte zu vermeiden. Das Munitorum weiß davon und toleriert es, weil funktionierende, feindselige Regimenter besser sind als kaputte, verzweigte Regimenter.

Jeden Morgen, wenn ein Schäler einen Kervan-Soldaten sieht, wirft er den Blick weg. Kein Wort wird gesprochen. Aber die Hand geht zur Waffe, und das Munitorum schreibt das auf.

Ein Fehler des Munitorum

Im M40.556 wurde eine Fehlzuteilung in den Versorgungsregistern der Schäl 3. gemacht — ein Schreiber auf einer Forge World notierte die Munition für die Schäl 3. als "Autokanone-Kaliber" statt "Lanzenlancet-Ladungs-Standardkaliber" auf. Die Schäl 3. war damals in der Obsidian-Kampagne eingebunden und kämpfte gegen tyranidische Sporen-Wolken. Die Falschmunition war unbrauchbar — zu schwach, zu schnell verschlissen. Die Schäl 3. verlor hundertachtundzwanzig Soldaten in drei Tagen durch Waffenversagen, bevor das Kommando realisierte, dass das Problem Verwaltung war, nicht Taktik.

Eine Untersuchung fand den Fehler. Der Schreiber war ein Mentat, hundertdreißig Jahre alt, der diesen einen Fehler in sechstausend Dokumenten machte. Das Kommissariat hätte ihn exekutieren können. Stattdessen wurde er versetzt — zu einer anderen Forge World, ohne Strafe, ohne Notiz. Die Schäl 3. bekam ihre richtige Munition zwei Wochen später. Hundertachtundzwanzig der Toten waren schon in den Leichenwagen.

Das Munitorum hat gelernt, Fehler dieser Größenordnung zu verstecken. Die Schäl 3. wurde fünf Jahre später aufgelöst. Das Kommissariat schrieb auf, dass es "Ausfallsquoten überschritten" habe.

Bekannte Feldzüge

Feldzüge

Name Meridianus Prime (M40.102–M40.105)

Erzählung

Feind: Chaos-Sektierer und Kriegsband des Logar-Kultes. Dauer: dreiundvierzig Tage intensive Gefechte.

Meridianus Prime ist ein flacher Agrarplanet ohne Festungen, nur Lagerkomplexe und Speichersilos. Die Schäl 7. landete mit vier anderen Regimentern ein; die Aufgabe war, die Logar-Kriegsband von der südlichen Provinz zu treiben. Die Schäler, aus Stadtkulturen kommend, hatten Probleme mit offener Feldkavallerie-Taktik — sie versuchten, zwischen zerstörten Gebäuderesten zu operieren, statt auf offener Steppe zu manövrieren. Nach einer Woche Feuer mit höheren Verlusten als nötig befahl Oberst Marak einen Wechsel: die Schäler wurden zu den Lagerkomplexen geschickt, wo die urbane Taktik funktionierte. Dort verloren sie weniger, töteten mehr. Die Logar-Kultisten wurden ausgerottet; die südliche Provinz wurde zurückgewonnen.

Verbündete Regimenter: Obsidian-Panzerjäger (Panzerinfanterie, technisch versiert), Krian-Sturmzug (Leichte Infanterie, schnell), Salpheris-Artilleriekorps (Schwere Unterstützung). Die drei verließen Meridianus Prime vor der Schäl 7., transferiert auf andere Feldzüge. Keine Verbindung entstand, weil die Regimenter in verschiedenen Sektoren operierten — nur formelle Schnittstellen.

Ergebnis: Planveroberte, Feind zerstört, Verluste: hundertachtundvierzig Tote und hundertzweiundsechzig Verwundete (von ursprünglichen viertausendzweihundert). Nach Kampagne aufgelöst und M40.106 auf eine neue Welt verschifft.

Name Corvan Prime (M40.911–M40.912)

Erzählung

Feind: Khornische Warband unter dem Lord Scarash. Dauer: fünfundsechzig Tage.

Corvan Prime war eine kombinierte Operation mit der Kervan 41. Infanterie. Die Strategie sah vor, dass die Kervan die Zentral-Festung halten würde, während die Schäler eine Außenmanöver-Attacke führten, um die Feind-Reserven zu binden. Die Operation lief auseinander — die Schäler-Attacke kam schneller als geplant an, weil die Feind-Verteidigung schwächer war als angenommen. Das gab den Kervans keine Zeit, sich in Position zu bringen. Die Kervan-Linie brach. Tausendvierhundert Kervan-Soldaten starben (von dreitausendachthundert). Die Schäler schlugen Scarashs Warband trotzdem zurück und eroberten die Festung mit Unterstützung der Obsidian-Panzer.

Verbündete Regimenter: Kervan 41. (offene Fehde seither; siehe Abschnitt 8). Obsidian-Panzerjäger (wiedergetroffen — gute Zusammenarbeit, aber danach getrennt). Die Obsidians wurden zum Segmentum Pacificus transferiert; kein Wiedersehen geplant. Mit den Kervans findet ein stilles Missverständnis statt — beide Regimenter arbeiten professionell, aber vertrauen sich nicht.

Ergebnis: Planveroberung, Feind zerstört, Verluste: neundreißig Schäler-Tote (relativ niedrig, weil die Khornische Warband sich auf die Kervan konzentriert). Aber die Verknüpfung zu Kervan-Verlusten bleibt ein offenes Trauma. Danach zur Obsidian-Kampagne transferiert.

Name Obsidian Ring (M40.913–M40.919)

Erzählung

Feind: Gemischte Chaos-Kräfte (Undivided und Tzeentch-Kriegsbanden). Dauer: einhundertneunundachtzig Tage.

Die längste und verlustreichste Kampagne der Schäl 7. Der Obsidian Ring ist ein gebrochener Planet mit tausend Festungen und Ruinen-Labyrinthen. Die Schäler wurden zur Flankensicherung eingesetzt und dann — wegen ihrer Effizienz — immer weiter nach vorne gezogen, bis sie praktisch die Stoßlinie bildeten. Major Solian (damals noch Captain) führte Stoßangriffe auf Chaos-Festungen durch; hundertneunzig Reiter starben im Laufe von sechs Mondzyklen. Die Obsidian-Panzer operierten parallel, aber auf eigene Rechnung — keine echte Koordination mit den Schälern.

Am Ende der Kampagne war die Schäl 7. so unterbesetzt, dass die Schäl 8. (eine kleinere, getrennte Einheit) befohlen wurde, zur Verstärkung zu fusionieren. Die Achte brachte nur hundertachtzig intakte Reiter mit (hundertfünfzehn waren bereits in früheren Kampagnen verloren). Die Fusion war administrativ chaotisch — die Namenssysteme stimmten nicht überein, die Rangordnungen kolliderten. Major Dolan (Kommandeur der Achte) wurde unter Colonel Marak gestellt; nie ganz geklärt, ob das eine Herabstufung oder nur eine administrativ-räumliche Änderung war. Die Relation zwischen den alten Siebener und den neuen Achter-Leuten bleibt angespannt.

Verbündete Regimenter: Obsidian-Panzerjäger (drittes Treffen — technisch ausgezeichnet zusammengegeben, aber emotionale Distanz bleib; kein Vertrauen, nur Professionismus). Nach der Kampagne wurden die Obsidians dem Segmentum Obscurus-Hauptkommando zugeordnet; Wiedersehen wahrscheinlich, aber unbekannt, wann. Mit ihnen teilt die Schäl 7. eine Art stillem gegenseitigem Respekt, der sich in Geschwindigkeit bei Befehlen und präziser Munitionszuteilung zeigt — aber keine Freundschaft. Das Munitorum hat diese Bataillone bewusst getrennt, um zu verhindern, dass dauernde Kameradschaft zu Insubordination führt.

Ergebnis: Obsidian Ring teilweise zurückgewonnen, Chaos-Kräfte zerschlagen (nicht ausgerottet — nie möglich). Verluste: vierhundertachtundvierzig Schäler-Tote, hundertsiebenundvierzig Verwundete, davon achtundvierzig Daueruntauglich (amputiert, lahm, erblindet). Die Fusion mit der Achte brachte die Gesamtstärke auf etwa vierhundertachtzig Reitern. Nach der Kampagne zur Wartung auf die Schiffe, aber kein Heimaturlaub — das Kommissariat befahl Etat-Ersatz aus lokalen Munitorum-Reserven, zweihundert frische Rekruten, nie vor dieser Intensität trainiert. Sie liefen M40.920 das erste Mal hinter Lanzenstößen auf, ohne wirklich zu verstehen, was sie taten.

Design-Bibel

Farbidentität

Die Schäler tragen Graugrün — eine Industriefarbe aus den Dampfbleichwerken der Heimatwelt, keine Wahl, sondern ein Verfahren. Im Feld wird das Graugrün dunkler: Blut, Lehm, Rußspritzer aus bombardierten Lagern färben die Uniform braun und schwarz. Die Soldaten waschen nur, wenn Wasser da ist, und Wasser ist selten. Deshalb hat jede getragene Uniform eine Schicht aus Feldverschmutzung — fünf Kampagnen sehen aus wie fünf Jahre Arbeit ohne Reinigung. Das Erkennungszeichen aus fünfzig Metern sind der schwarze Stahlhelm mit breiter Krempe und die drei Wellen des Schäl-Siegels vorn. Kein anderes Regiment trägt diese Helmform.

Farbrezept – Uniform

Citadel-FarbeSchritt-ArtZweck
DawnstoneBaseFeldjacke und Feldhosen, Grundton
Nuln OilShadeFalten und Schatten im Stoff
Administratum GreyLayerLichter auf Schultern und Kanten
Dryad BarkEdgeFeldgebrauchte Kanten, alte Verschleißflecken

Farbrezept – Akzent

Citadel-FarbeSchritt-ArtZweck
Abaddon BlackBaseHelm, Schulter-Abzeichen, Rangmarken
Nuln OilShadeHelm-Riefen und Prägungen
Eshin GreyLayerLichter auf den Helmkanten
LeadbelcherEdgeAbgerissene Stellen, Kratzer

Farbrezept – Metall

Citadel-FarbeSchritt-ArtZweck
LeadbelcherBaseLanzenschäfte, Schnallen, Beschläge
Nuln OilShadeRostspuren und alte Blutflecken
IronbreakerLayerBlanke Stellen und neuere Kratzer
Hashut CopperEdgeRostansatz an Kanten

Heraldik & Abzeichen

Regimentsfarben

ElementHex-CodeNächstliegende Citadel-Farbe
Uniform-Grundton#697068Dawnstone
Helm und Rangabzeichen#000000Abaddon Black
Schulter-Abzeichen (Erste Kompanie)#000000Abaddon Black
Lanzenschäfte und Metall#969696Leadbelcher
Feldverschmutzung#2B2A24Dryad Bark

Abzeichen

Das Schäl-Siegel zeigt drei aufsteigende Wellen in einem Kreis, darunter ein einzelnes Schwert, Klinge abwärts. Es wird auf der Helmplakette geprägt (Stahl, leicht zerkratzt) und auf Schulterabzeichen gestickt. Rangabzeichen sind aufgenähte Leinentücher am Oberarm: weiß für Unteroffiziere, golden für Hauptleute, silbern für Oberste. Kompanienabzeichen sind schwarze Tücher mit Farbstreifen auf der rechten Schulter — blau für Zweite, grün für Dritte. Die Lanzenschäfte sind in schwarzer Farbe nummeriert: zweistellige Kompanienummer, dann Lanzennummer (z. B. 01–04). Die Reitpferde tragen das Schäl-Siegel als Brandzeichen auf der linken Flanke.

Waffen und Ausrüstung

Der Schäler trägt ein Lasergewehr mit einer verbogenen Laufschutzröhre — niemand repariert das in der Schlacht, man schießt damit. Munition gibt es in Energiezellen, acht je Schicht. Sprenglanzen-Spezialistentrupps verwenden Haftladungen an den Lanzenschäften. Schwerlanzentrupps haben verstärkte Sattelgurte aus gebrauchtem Hafenarbeiterleder. Drei Dinge, die immer schmutzig, kaputt oder improvisiert sind: die Lanzenschäfte (Rostrisse und getrocknete Blutspuren, die nie abgehen), die Sattelriemen (mit Draht statt Seilen geflickt) und die Feldküchen-Behälter (undicht gelötet, mit Draht zusammengehalten).

Weitere Ansichten

Rückansicht: Der Soldat von hinten zeigt den Verschleiß am hinteren Jackenteil, eine alte Durchschussnarbe im Leder, den schwarzen Schulterstreifen. Helmdetail: Die Wangenschutzbleche schließen eng am Hals an, die Vorderplakette zeigt die drei Wellen mit alten Kratzern und Rußflecken. Regimentsstandarte: Ein schwarzes, ausgebleichtes Baumwolltuch auf einer Stahlstange, die Namen aller sieben Schäler-Generationen eingestickt in Fadenwellen, der rechte obere Rand leicht angesengt von der Obsidian-Kampagne.

Bildprompts

Bildprompts (englisch)

Titel Trooper-Referenzblatt

Prompt-Text

A dark, highly detailed Warhammer 40,000-style character reference sheet on a flat background, technical dossier layout, sharp legible typography throughout.

TOP LEFT TITLE BLOCK:
"Schäl 7. | The Shalers | ASTRA MILITARUM"
"Heavy. Sharp. Silent. Constant."

LEFT COLUMN STAT BLOCK:
Homeworld: Schäl (Civilised World)
Regiment Type: Heavy Rough Riders (Cataphractae)
Founding: M39.4 (7th iteration)
Tithe Grade: Raised
Establishment Strength: 4,200 cavalry
Current Strength: 1,780 cavalry
Munitorum Designation: CAT–SCHAL–007–GRN

The Shalers are urban cavalry born from industrial harbour workers. They understand vertical spaces and confined fighting. Open ground confuses them. That costs lives. But in ruins, they are relentless.

LEFT SIDEBAR "REGIMENTAL PILLARS":
[Heavy icon: anvil] Heavy. Armour holds. Lances break walls.
[Sharp icon: spearhead] Sharp. Old metal keeps its edge longer than the men who carry it.
[Silent icon: muted bell] Silent. We learned not to sing after the first Commissar shot our Colonel.
[Endless icon: cycling arrow] Constant. We do not go home. There is nowhere left to go.

"I write the names down. The Imperator wants names, so I write them. The Shalers are not heroes — that is the first thing you must understand." — Captain Keryn Voss

CENTER: One full-body trooper, standing at rest, front view

Greyish-green field jacket, long wool-weave trousers in matching colour, black leather boots (scuffed, worn thin at the heels). Heavy steel helmet with broad brim and cheek guards, front plaque showing three waves. Rank patch on upper left arm: white linen square. Companysignium on right shoulder: black cloth with colour stripe. Canvas webbing across chest, ammunition pouches (worn, stained). Left hand gripping a lasrifle with a dented barrel shroud. Right hand at rest on the saddle-pommel of a standing cavalry mount (a large, patient-looking horse with a brand on its left flank — the three-wave Schäl mark). The trooper's face is gaunt, mid-forties, with stubble and eyes that look away. One sleeve has a dried bloodstain along the cuff, never quite washed out.

TOP RIGHT PANEL on uniform pattern:
"Fabrication and Field Wear"
Greyish-green fabrics are standard issue from the Schäl Home World textile mills. The colour is a natural consequence of industrial-dye processes. In the field, the uniform darkens — mud, blood, ruin-dust. Officers ignore the staining because cleaning supplies are scarce. The sleeve patches are sewn on at muster and never replaced, even when threadbare. The fabric is thick enough to stop shrapnel fragments; the colour does not matter.

Inset left: sleeve-badge showing white rank square and black company cloth with blue stripe.
Inset right: helmet front-plate detail, three-wave Schäl mark, slightly scuffed.

RIGHT PANEL "ARMS AND KIT":
[Icon: ribbed power cell] Lasrifle, regulation pattern (M41.7 variant) | Cracked barrel shroud, fire still reliable. Charge cells are rationed weekly.
[Icon: cloth bundle] Ammunition pouch (eight cells per shift) | Canvas seams coming loose, held with field-tape.
[Icon: helmet] Steel helm with cheek-guards | Dents from shrapnel, scorch-mark from obsidian-campaign fire on the left rim.

RIGHT SIDEBAR "REGIMENTAL COLOURS":
[Swatch: greyish-green] Greyish-Green — primary uniform
[Swatch: black] Black — helm, insignia
[Swatch: silver] Silver — officer rank, eighth-company shoulder-patch
[Swatch: dark brown] Dark Brown — blood, wear, fieldwork stain

RIGHT SIDEBAR "INSIGNIA":
Three waves rising from a horizontal line, contained in a circle. Below: a single-edged sword, pointing downward. Text: "SCHÄL 7. — 'The Shalers'" [Gilt or silver emphasis on the waves.]

BOTTOM STRIP "ADDITIONAL VIEWS":
Three smaller full-body renders:

  1. Front view (as above).
  2. Back view showing company-patch detail on right shoulder and the worn-through spot on the left rear of the jacket where a ricochet once punched through leather but not flesh.
  3. Close-up helmet detail showing the cheek-guard rivets and the three-wave plaque, dust-clogged.

Instruction sentence (not printed): The trooper stands without expression, exhausted and patient, as though the photograph itself is simply another shift before the next deployment.

Titel Regimental overview poster

Prompt-Text

A dense Warhammer 40,000-style regimental dossier infographic poster, multi-panel magazine-layout composition with bordered text boxes, small illustrative insets and clean formal serif typography throughout.

HEADER:
"Schäl 7. — THE SHALERS"
"Heavy Rough Riders of the Industrial Harbours"
"Heavy. Sharp. Silent. Constant."

Top left: Schäl-7 insignia (three-wave circle with downward sword).
Top right: small thumbnail of Schäl homeworld — blue ocean, grey industrial coastline, five harbour cities marked. Caption: "Schäl (Civilised World) — Temperature-stable, high-density hive industry."

STATS TABLE (left column, two-column key/value):
Homeworld | Schäl
Regiment Type | Heavy Rough Riders
Founding | M39.4 (7th iteration)
Tithe Grade | Raised (active theatre)
Establishment Strength | 4,200 cavalry
Current Strength | 1,780 cavalry (57% strength)
Munitorum Designation | CAT–SCHAL–007–GRN
Segmentum | Obscurus

CENTER: Large illustration
Twelve Shaler cavalry in charge across a ruined industrial courtyard — bombed-out warehouse shells, crumbling ferrocrete walls, dust-devils in the background. The riders are in greyish-green uniforms, black helms, lowered lances with smoking burn-marks, shouting wordlessly. The horses are surging forward, heavily muscled, branded. In the foreground, three enemy cultists are falling or crushed under hooves. The illustration is gritty, unglamorous — not a painting of glory, but of work being done.

PANEL on the raising:
The world of Schäl contributed five hundred soldiers each on a scheduled tithe every fifth year. The Schäl 7 was raised in M39.4 from harbour workers and factory-floor labour. Conscription drew entire year-cohorts without regard for trade or skill — the doctrine was simple: physical endurance mattered; ideology did not. The planetary governor, Magda Vren, understood that failure to meet quota meant capital execution. She sent her best troops, not her worst. She sent them undertrained and under-equipped, but she sent them. In five campaigns, Schäl has given seven generations of cavalry to the Astra Militarum. None have come home.

What the Homeworld Lost: The Shalers were drawn from the bottom labour castes — harbour winchers, rope-masters, load-coordinators. With their conscription, Schäl lost an entire profession. The loading-dock foremen lost the call-signs that coordinated heavy cargo. New workers do not know the old pace. Docking times have doubled. A dialect is dying.

PANEL GRID on the four pillars: (four bordered sub-panels)
[Heavy icon] Heavy. Armour holds. The lances pierce. In formation, a Shaler is a wall. Walls do not question; walls hold.

[Sharp icon] Sharp. Our lance-tips are edged from heritage metal that outlives the men who carry them. Sharpness is mercy — a quick kill is kinder than a slow one.

[Silent icon] Silent. We learned silence after a Commissar shot the first Colonel for singing. Silence is safer. Silence is survival.

[Constant icon] Constant. We do not rotate home. The next deployment comes before the wounds dry. That is not honour; that is all we are now.

PANEL "RANKS" (six-row table):

Munitorum RankLocal DesignationForm of Address
ColonelFabrikmeisterMeister / Oberst
MajorSchichtwerkmeisterWerkmeister
CaptainHafenmeisterMeister
LieutenantGangleiterLeutnant
SergeantArbeitsführerUnteroffizier
TrooperArbeiterSoldat

CENTER-LOWER SECTION on organisation:
The Schäl 7 fields nine heavy cavalry companies, each nominally 60 riders but currently 35–48 due to ongoing losses. Each company operates four lance-wings (specialised three-rider spear teams) and three heavy-lance squads of five. Regular cavalry are fielded singly for fire support. The Eighth Company was absorbed by fusion in M40.913; internal tension remains between seventh-generation and eighth-generation troopers.

Constituent Regiments Table:

OrdinalTypeCommanding OfficerStatus
1st Company, "Black Wing"Heavy CavalryCpt. Keryn Voss47 riders, full combat active. Scar-faced, harsh, efficient.
4th Company, "The Irons" (merged 8th)Heavy CavalryCpt. Dolan48 riders ex-Eighth Company. Veteran insignia worn separately. Cold relation with First Company.
9th Company, "Kernbreaker"Heavy CavalryCpt. Vess42 riders, understaffed, under-trained. Contentious commissariat appointment.

PORTRAIT PANEL of the Regimental Commander:
Half-body portrait of Colonel Kerrin Marak — 56 years, dark skin from the southern city-quarters, grey hair in a braided topknot bound with a metal wire. Scarred left cheek from an old deployment wound. Uniform: faded greyish-green, colonel's insignia (silver), weathered. In left hand, an old satchel from Schäl-2 era — worn leather, stitch-marks visible. Expression: calm, calculating, not cruel but cold. Sidearm: regulation laspistol (holster worn smooth from use). Bearing: upright, unbending.

"Only speed saves you. The Fourth thought caution would protect them. The Fourth has nine people left from three thousand. I keep the regiment alive by keeping it moving."

PANEL "THE FLAW":
The Schäl 7 and Kervan 41st Infantry have carried a blood-debt since M40.911 at Corvan Prime. The Kervans were assigned the weaker sector; the Shalers' surprise attack came early. The Kervan line broke. Tausendvierhundert Kervan soldiers died. Colonel Tann filed a formal complaint. Marak never replied. The complaint was buried by Divisional Command. Now the two regiments work together in tense silence — no sabotage, no overt conflict, but a cold refusal of trust. Officers know the friction; the Munitorum tolerates it because functional hatred is better than broken discipline. Whenever the regiments share a sector, munitions arrive late, fire support arrives just after it is needed, and men on both sides die from what looks like accident but is not.

PANEL on the campaigns:
Meridianus Prime (M40.102–105) — Chaos cultists, khornish warbands. 43 days. Urban tactics replaced open-field cavalry doctrine halfway through. Result: complete planetary pacification. Losses: 148 dead, 162 wounded. Shalers learned they were useful only in ruins.

Corvan Prime (M40.911–912) — Khornish Warband under Lord Scarash. 65 days. Combined op with Kervan 41 Infantry. Kervan line shattered; 1,400 Kervan dead. Shaler losses: 39 dead. Aftermath: permanent blood-debt with Kervan 41 Infantry.

Obsidian Ring (M40.913–919) — Mixed Chaos forces, Undivided and Tzeentch warbands. 189 days. Longest campaign. Shalers used as shock-lance, grinding warfare. Fused with Eighth Company mid-campaign (180 fresh riders, 115 pre-existing losses). Final losses: 448 dead, 147 wounded (48 permanently disabled). Strength depleted from 1,200 to 380; restored by recruitment draft, but new soldiers inexperienced.

BOTTOM PANEL on appearance:
Base colour greyish-green from Schäl dye-works. Helms are black steel, regulation pattern with cheek-guards and three-wave front-plaque. Rank patches are white linen for enlisted, gold for captains, silver for colonels, worn on upper left arm. Company insignia are coloured cloths on the right shoulder — black with stripes (colour denotes company: blue for 2nd, green for 3rd, etc.). Eighth Company patches are silver with red anchor cloth. Vehicles (lances, equipment-sleds) are numbered in black paint on grey metal.

CLOSING PANEL: The regimental standard
A black, sun-faded cotton banner on a steel lance. Stitched names: Schäl 1, Schäl 2, Schäl 3, Schäl 4, Schäl 5, Schäl 6, Schäl 7, Schäl 8 (the last two crammed tight, Eighth hastily added). The top right corner is scorched — fire from Obsidian Ring campaign, M40.915. At the banner's base: the three-wave Schäl seal in gold thread (faded). This banner will never be replaced. When the Schäl 7 is dissolved, the Schäl 9 will inherit it with their names stitched on, and so on, until the cloth is entirely names and no blank space remains.

SHEET STYLE, identical in both images: Weathered grey parchment background with dark charcoal borders; lettering in clean black serif type; accent colour (the three-wave seal) in antique gold; overall finish is industrial-matte, like a filing-cabinet photograph taken under harsh florescent light in a bunker archive.

CHAPTER EMBLEM, identical in every image: Three stylised waves (blue or silver) rising from a horizontal line, contained in a circle. Below: a single-edged sword pointing downward (silver or gold). This seal appears on all documentation, uniforms, and the regimental standard. The text "SCHÄL 7" and "THE SHALERS" frame the device. Lettering is always English; no translation.

Instruction sentence (not printed): The poster should feel like a cold military record — informative, stark, with no romanticisation; the violence is bureaucratic and the losses are arithmetical.