Obsidio-Tau-Psi

„Wir kennen den Zweck nicht. Wir kennen das Mittel. Was steht, wird niedergelegt. Wir bleiben eingeschaltet, bis nichts mehr steht.“

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Kernidentität

Gründungca. 120.M36 (Aufstellung M36.1)
HeimatweltOrlaxen (vor der Häresie sekundäre Heimatwelt der Legio Fornacis; heutiger Status ausdrücklich nur Verdacht)
KampfdoktrinBelagerung – dem Ordo Reductor beigestellt
LoyalitätsstatusLoyalist
OrdensstärkeSollstärke – zwölf Manipel, wie es das Schema verlangt

Weitere Kerndaten

AngabeWert
DesignierungOrlaxen 2. Makroklade
Bynamedie „Rotfresser“ (durch Astra-Militarum-Verbündete)
SchmiedeweltOrlaxen
Tech-Priest DominusMagos Lucanis Vorth
Legionsstärke4.847 Skitarii; 1.203 Servitoren; 18 Kriegsmaschinen
KohortenVier, zu je drei Manipeln
Bevorzugte Doctrina ImperativeWechselnde Doktrin (nach Einsatzsituation)
ZugehörigkeitImperium (Loyal)
Mechanicus-RegistraturRM-Orlaxen-2.OBS.TP.M36.I

Zu den Kerndaten

Aufgabe und Zweck: Die Makroklade Obsidio-Tau-Psi wurde unter die Ordo Reductor gestellt und dient der Belagerung und dem Brechen befestigter Stellungen. Sie folgt keiner festen Doktrin, sondern wird per Broadcast-Anweisung situation nach umgeschaltet, ein Verfahren, das größere Flexibilität ermöglicht, aber auch häufigere neurale Ausfallserscheinungen verursacht. Ihre Spezialisierung auf schwere Durchbruchskämpfe macht sie zur Stoßtruppe beim Angriff auf feindliche Festungen und Dark-Mechanicum-Enklaven. Die Makroklade ist zur Aufstockung ihrer Siegesmaschinen gezwungen, nachdem drei Skorpius-Disintegratoren in der Kampagne gegen Khor-Vel M39.2 verloren gingen.

Lore & Geschichte

Die Heimatwelt

Orlaxen liegt im Segmentum Obscurus und war vor der Häresie eine Sekundärbasis der Legio Fornacis. Sein gegenwärtiger Status ist von Archiven widersprüchlich berichtet, doch die Werkstätten funktionieren und die Tithe wird erfüllt. Die Welt produziert Voidschiffe in Orbitalwerften und bohrungsgebundene Maschinen für den Untergrund (eine Spezialisierung, die wenig mit dem Krieg gemein hat); Kriegsgerät liefern nur die Hochfrequenz-Schmieden, und sie liefern zu wenig. Obsidio-Tau-Psi wurde aufgestellt, weil der Zehnt an Kriegsmaschinen ausfiel; die Ordo Reductor brauchte mobile Belagerungskraft, und Orlaxen zahlte mit einem Manipel nach dem anderen.

Werften und Bohrwerke sind Sitz der Jünger des Thule, einer Schule der Adeptus Mechanicus, die in ihren Riten und ihrer Auslegung der Omnissiah-Lehre strenger ist als viele andere Weltenpriesterschaften und strenger als die Tolerierte Ketzer-Schule, die in den Hochfrequenz-Schmieden herrscht. Sie predigen Absolute Absonderung der Mittel vom Zweck, ein Dogma, das die Skitarii der Makroklade besonders prägt: Sie kämpfen, weil sie eingeschalten sind, nicht weil sie das Ziel verstehen. Das macht sie vorhersagbar, aber auch unerschütterlich.

Was die Welt ihren Menschen nimmt

Die Konvertierungsvaults der Werften und Bohrwerke laufen ohne Unterbrechung. Jährlich werden etwa vierhundert Meniale aus der Werkstattschicht ausgewählt, meist schwer verletzt, arbeitsunfähig gemacht oder durch lange Jahre im Werk verschlissen. Ein Teil sucht die Konvertierung auf, weil sie der einzige Aufstieg ist, den ein Untergrund-Arbeiter erreichen kann. Der Prozess nimmt sechsundneunzig Stunden. Die Extremitäten werden abgesägt oder kontrolliert verätzt, damit die Augmentation anwächst; die Wirbelsäule wird mit einem Spinalkabel verbunden, die Augen werden durch Linsensysteme ersetzt. Von den vierhundert Kandidaten bleiben durchschnittlich dreihundertsiebenzig als kampffähige Skitarii übrig. Die übrigen werden als Servioren-Rohstoff in die Gussanlagen überführt. Das ist Verwaltung, nicht Barbarei: es steht in den Konversionsregistern unter der Rubrik Aussonderung nach Spezifikation, Nummer 7-K.

Schlachtordnung

Die Makroklade besteht aus vier Kohorten zu je drei Manipeln: zwölf Manipel in der Sollstärke. Der gegenwärtige Bestand beträgt elf Manipel auf aktiver Rolle; einer ist als unverbucht gekennzeichnet und wird in den kanonischen Listen nicht geführt.

Erste Kohorte: Obsidian-Front (Befehl: Tech-Priest Alpha Primus Kerath). Spezialisierung: Vanguard-Stoßkörper. Zusammensetzung: Manipel 1-1 (Skitarii Vanguard, 120 Mann), Manipel 1-2 (Skitarii Vanguard, 120 Mann), Manipel 1-3 (Sydonian Dragoons, 18 Drakoniden). Stärke gesamt: 258 Mann und Maschinen.

Zweite Kohorte: Brecher-Ansturm (Befehl: Tech-Priest Dominus Magos Selendor). Spezialisierung: Durchbruchstützpunkt. Zusammensetzung: Manipel 2-1 (Kataphron Brecher, 18 Servitoren), Manipel 2-2 (Kastelan-Roboter, 3 Maschinen unter Datasmith Kael), Manipel 2-3 (Enginseer-Konvokation, 24 Mann mit 12 Servo-Gehilfen). Stärke gesamt: 57 Kampfeinheiten.

Dritte Kohorte: Ausfall-Garde: Befehl: Alpha Primus Velix. Spezialisierung: Rearguard und Sicherung. Zusammensetzung: Manipel 3-1 (Skitarii Ranger, 96 Mann), Manipel 3-2 (Kataphron Destroyer, 18 Servitoren), Manipel 3-3 (Skorpius Dunerider, 2 Fahrzeuge). Stärke gesamt: 116 Mann und Fahrzeuge.

Vierte Kohorte: Belagerungs-Technik: Befehl: Tech-Priest Dominus Magos Istvan. Spezialisierung: Fortifikations-Angriff. Zusammensetzung: Manipel 4-1 (Auxilia Myrmidon, 16 Belagerungs-Ingenieure, extern gestellt), Manipel 4-2 (Skorpius Disintegrator, 2 Fahrzeuge), Manipel 4-3 unverbucht (Sydonian Dragoons im Feldtest, 8 Maschinen, keine Ersatzteilversorgung bekannt). Stärke gesamt: 26 Mann und Fahrzeuge (offizielle Rolle); 34 mit Feldtest-Einheit.

Die Abweichung: Manipel 4-3 existiert seit M38.7 in einem Zustand rechtlicher Schwebe. Die Maschinen stammen aus Beständen, die vor der letzten Rohstoffbilanz verbucht wurden. Keine Ersatzteile sind katalogisiert. Das Manipel wird in Gefechtsberichten genannt und kämpft, aber die Administravia der Schmiedewelt führt es unter der Rubrik Bewährungsfrist anerkannt, Legitimation ausstehend. Eine Anfrage vom M39.1 wurde mit vorläufig geduldet beantwortet. Das ist immer noch die offizielle Antwort.

Gesamtstärke zur Aufstellung (M36.1): 4.847 Skitarii, 1.203 Servitoren, 18 Kriegsmaschinen. Gegenwärtige Feldstärke (M40.4): 4.121 Skitarii (85 % der Sollstärke), 987 Servitoren (82 %), 15 Kriegsmaschinen (83 %). Die Manipelstärke ist durch zwei Einsätze gegen die Dark Mechanicum um durchschnittlich 15 % gefallen.

Die Skitarii

Die Skitarii der Makroklade werden durch drei Wege gewonnen. Die jährliche Menial-Levy wählt aus der Werkstattbevölkerung dreihundert arbeitsfähige Menschen aus, die älter als sechzehn und jünger als dreißig Standardjahre sind. Sie erhalten vier Wochen Trainingsmarsch und werden dann eingegliedert. Die Konvertierungs-Vaults nehmen vierhundert Schwerstverletzte pro Jahr auf. Ein kleiner Strom, durchschnittlich sechzig pro Jahr, meldet sich freiwillig, meist arbeitsunfähige Arbeiter, deren Alternative die Gussanlage ist. Alle drei Gruppen werden im gleichen Acht-Tage-Prozess behandelt: Extremität-Entfernung, Wirbelsäulen-Integration, Sensorik-Austausch, Indoktrination über Doktrin-Implantate.

Nach der Konvertierung ist ein Skitarius etwa achtzehn bis zwanzig Standardjahre lang kampfeffektiv. Der durchschnittliche Lebensdauer in aktiver Rolle liegt bei neun Jahren. Die Kosten für Wiederherstellung und Augmentik-Wartung sind wöchentlich in den Munitionsbudgets enthalten.

Feldtypen: Die Makroklade setzt Skitarii Vanguard und Skitarii Ranger ein. Die Vanguard tragen Radiumkarabiner und sind für den schnellen Durchbruch optimiert; die Radiation der Waffe selbst vergiftet sie langsam, aber das ist einkalkuliert. Der Austausch erfolgt nach durchschnittlich vier Jahren. Die Ranger arbeiten auf mittlerer Distanz mit Galvanik-Gewehren und halten länger: durchschnittlich acht Jahre. Sicarian-Typen (Infiltrator und Ruststalker) sind nicht im Bestand; ihre Ausbildung ist teuer und Orlaxen bevorzugt Quantität. Pteraxii und Serberys-Typen: nicht vorhanden. Die Makroklade hat einen Spezialisierungsvertrag mit der Ordo Reductor; sie bricht Mauern, sie führt keine Aufklärung.

Rangstufen: Alpha (Trupp-Ebene), Alpha Primus (Manipel-Führung), Tech-Priest Dominus (Kohorte-Kommando). Ein Skitarii Marshal existiert nicht in dieser Makroklade; das Kommando liegt vollständig bei den Priester-Offizieren.

Was Nicht Skitarii Ist

Die Battle Congregation nimmt fast ein Drittel der Kampfstärke ein. Kataphron Brecher sind schwere Durchbruchspezialisten mit Flakenkanonen und Plasmaklingen: achtzehn Stück in der Makroklade, verteilt auf zwei Manipel. Kataphron Destroyer tragen leichtere Bewaffnung (Seuchenflammen und Scallop-Messer) und sind für Verfolgung zuständig; sechs Stück vorhanden. Die Kastelan-Roboter (drei Maschinen in Manipel 2-2) antworten auf Datasmith Kael, einen unabhängigen Operateur aus den Legio Cybernetica. Kael nimmt keinen direkten Befehl vom Dominus an; er empfängt Zielkoordinaten und Kampfmodus-Anforderungen, implementiert diese in die Maschinengeister der drei Kastelan, und der Dominus hat dann zu akzeptieren, was herauskommt. Das ist kein Konflikt, sondern ein Schnittstellen-Problem: es ist so vorgesehen.

Die Enginseer-Konvokationen (Manipel 2-3) sind Wartungs- und Reparatur-Spezialist*innen, bewaffnet nur mit Servo-Armen und Reduktoren. Sie kämpfen nicht; sie werden mitgeführt, weil ein Gefecht ohne Instandsetzungskapazität schnell zum Stillstand kommt.

Die Auxilia Myrmidon (Manipel 4-1, sechzehn Mann) gehört der Ordo Reductor an und ist EXTERN gestellt. Sie unterstehen nicht dem Dominus dieser Makroklade. Sie stellen die Ausrüstung für Belagerungs-Ingenieurie, betreiben die Spreng-Berechnung und führen die schweren Bohrmaschinen. Der Dominus erhält ihre Unterstützung, weil die Ordo es befohlen hat. Das ist deutlich zu schreiben.

Doctrina Imperatives

Die Makroklade nutzt das System der Wechselnden Doktrin: eine Broadcast-Anweisung, die sich nach Einsatzsituation ändert und nicht an einen einzelnen Kodex gebunden ist. Das ist ungewöhnlich. Die meisten Makrokladen halten eine Haupt-Doktrin und eine Reserve. Hier wird ständig umgeschaltet.

Aggressor schärft die Angriffsimpulse und dullt die Zielgenauigkeit; die Skitarii rennen schneller, treffen aber weniger. Protector ist das Gegenteil: ruhiges Ziel, langsame Bewegung. Eliminator ist ein Hybrid für Durchbruch-Situationen: moderates Tempo, verstärkte Wahrnehmung. Ein einzelner Skitarius kann die Umschaltung nicht steuern. Ein Signalempfänger im Neurotronischen Implantat nimmt den Broadcast auf und modifiziert die neuralen Schaltkreise. Zu lange im Aggressor-Modus und die Synapse brennen durch: die Wiederherstellung kostet 48 Stunden in der Konvertierungs-Vault.

Fall-Beispiel: In der Kampagne Khor-Vel (M39.2) erhielt die Erste Kohorte den Befehl, unter Protector eine befestigte Position zu halten. Der Befehl verlor sich in den Funkwellenbrechern der lokalen Topographie. Die Kohorte blieb achtzehn Stunden unter Aggressor liegen, ohne dass der Fehler bemerkt wurde. Sie trieb tiefer in die Stellung vor, als taktisch sinnvoll war, verbrauchte Munition ohne Rückhalt und erlitt 34 % Ausfallrate. Der Broadcast-Fehler wird in keinem Bericht erwähnt. Stattdessen heißt es: Taktische Überausdehnung unter ungünstigen Feuerstellungen.

Kriegsmaschinen

Die Makroklade verfügt über fünfzehn einsatzbereite Kriegsmaschinen: zwei Skorpius Disintegrator (schwereu Laserpanzer), zwei Skorpius Dunerider (Transport/Feuerstützung), acht Sydonian Dragoon (Wandermaschinen mit Taser-Lanze), drei Kastelan-Roboter (unter extern gestelltem Kommando).

Reserve und Kannibalismus: Zwei weitere Skorpius Disintegrator befinden sich in Teile-Lagerung. Der Kampf um Khor-Vel (M39.2) kostete drei Fahrzeuge; die Bergung gelang nur für zwei. Diese werden zur Materialbeschaffung genutzt: die Energiespeicher werden ausgebaut und in andere Fahrzeuge eingebaut. Ein kompletter Wiederaufbau ist mit der Mengen an Ersatzteilen, die Orlaxen derzeit freigibt, unmöglich. Man arbeitet am langsamen Kannibalismus.

Ein Onager Dunecrawler befindet sich in den Werften Orlaxens. Der Dominus hat dreimal angefordert, ihn zu reaktivieren. Die Anfragen wurden beschieden mit: Zehnt-Priorität: Voidschiff-Komponenten gehen vor. Das war M37.8. Der Antrag existiert immer noch und wird jährlich erneuert.

Titanenlegion: Die Legio Fornacis ist auf Orlaxen stationiert: das war sie vor der Häresie und das ist sie immer noch, obwohl die genaue Einheit unklar bleibt. Sie haben ein eigenes Kommando, einen eigenen Eid und nehmen keine Befehle vom Dominus der Makroklade an. Die beiden sind gleichzeitig auf der gleichen Welt, aber nicht in der gleichen Struktur.

Benannte Killclades

Killclade R-4 „Radium-Fresser“: Skitarii Vanguard, 38 Kämpfer. Sie tragen die tiefsten Strahlungsbelastungen aus der ganzen Makroklade; ihre Karabiner sind älter als die Standard-Modelle und laufen heiß. Das Astra-Militarum-Verbindungspersonal gab ihnen diesen Namen, weil sie buchstäblich im eigenen Strahlungsausfall marschieren. Sie haben durchschnittlich fünf Jahren Lebenserwartung nach dem Zeitpunkt ihrer Benennung (M38.9). Sie sind immer noch aktiv. Das wird unter dem Vermerk anomale Bioakkumulation aktenkundig geführt.

Manipel der Sydonian-Dragoons „Kettenreißer“: 8 Maschinen, aus Manipel 4-3 (der unverbauten Einheit). Sie wurden von Dark-Mechanicum-Schützen auf Khor-Vel unter Sperrfeuer vorgebracht und kamen mit aufgerissenen Panzer-Oberflächen zurück. Ihre Taser-Lanzen haben seit dem eine ungewöhnlich hohe Ausfallrate, aber sie funktionieren noch. Die Benennung erfolgte intern, unter den Enginseer-Konvokationen. Sie arbeiten schneller als ihre Schwestermaschinen und ermüden weniger. Ein paar Enginseer vermuten, dass die Beschädigungen eine Art Waffel-Bindung eingeleitet haben: ein Heretek-Konzept. Das steht nicht in den Berichten.

Ranger-Manipel der Dritten Kohorte „Die Graugesichter“: 96 Kämpfer. Sie führen ältere Galvnik-Gewehre mit visuellen Zieloptiken statt neurotronischer Linkage. Das macht sie langsamer, aber ihre Trefferquote ist konsistent höher. Der Name kommt von der farblosen Keramit-Gesichtsmaskierung, die ihre Augensysteme schützt. Unter den Feind-Akten der letzten Dark-Mechanicum-Enklaven wird ihre Einheit als die Hartnäckigen gelistet. Sie haben verloren und gewonnen mit gleicher Ruhe: ein Temperament, das von den Jüngern des Thule-Lehrauftrag gelehrt wird.

Feldzüge

Kampagne 1: Khor-Vel (M39.2, Segmentum Obscurus, Fünf Monate)

Die Enklave Khor-Vel war eine aufgelassene Forschungsanlage der Adeptus Mechanicus aus dem Dunklen Zeitalter der Technologie. Um M39.1 wurde sie aktiviert: die darin arbeitenden Priester hatten Kether-Schriften gelesen, Rituale fortgelassen und die Maschinengeister der Anlage nach eigenem Verständnis umgearbeitet. Das ist Heretek der schlimmsten Art, nicht Chaos, sondern reine Ketzerei der Technologie. Die Ordo Reductor entsandte die Obsidio-Tau-Psi mit dem Auftrag, die Anlage zu zerstören und die Kessel nicht intakt zu lassen.

Der Angriff dauerte vier Monate. Die Enklave war unterirdisch gebaut und fest mit Energieschilden und Geschützstellungen verteidigt. Die erste und zweite Kohorte brachen ein, verloren dabei 480 Kämpfer. Die dritte und vierte Kohorte räumten auf. Am Ende waren die Hereteks tot und drei Skorpius-Fahrzeuge waren verloren. Die Enklave wurde dem Atomfeuer übergeben. Niemand weiß, was in den tiefsten Ebenen überlebte, oder ob es wichtig war.

Verluste: 634 Skitarii, eine komplette Manipel (3-2 Kataphron Destroyer) ausgefallen und nicht wiederaufgebaut. Drei Skorpius-Fahrzeuge verloren. Die Makroklade kehrte zu 72 % ihrer Eingangssstärke zurück.

Kampagne 2: Ryx-Station (M39.8, Segmentum Obscurus, Sieben Wochen)

Ein Astra-Militarum-Orden (die 94. Karthveiner Schützen) war in einen Belagerungskampf auf dem Raumhafen Ryx-Station geraten und konnte die Positionen nicht nehmen. Sie forderten Mechanicum-Unterstützung an. Die Obsidio-Tau-Psi wurde entsandt: nicht zum Kommandieren, sondern als Spezialisierungs-Sperrtruppe. Die Astra Militarum-Offiziere konnten Befehle geben, aber die Skitarii antworteten nur auf den Doktrin-Broadcast.

Der Kampf war ungeordnet. Die Makroklade zerstörte eine Brückenkopf-Stellung, erlaubte dann aber einen Gegenangiff, weil der falsche Broadcast lief. Am Ende hielt die Station, aber die Allianz war unkomfortabel. Der Dominus und der Oberst der Schützen hatten keinen Weg, sich zu Befehlsübertragung zu einigen. Das ist in den Berichten diplomatisch ausgedrückt: Koordinations-Schwierigkeiten bei heteronem Kommando gelöst.

Verluste: 217 Skitarii, zwei Sydonian Dragoons (beide repariert), kein Manipel aus der Schlacht genommen. Geringe taktische Ausbeute, aber Raumhafen-Sicherung erreicht.

Kampagne 3: Der Dämmerungs-Feldzug gegen Vernichtungs-Zellen (M40.2, Zwei Monate)

Eine Serie von Dark-Mechanicum-Zellen wurde auf drei Welten im Raum Orlaxen identifiziert. Die Obsidio-Tau-Psi war zu schnell beweglich, als dass die einzelnen Einsätze zeitlich überlappten. Sie landete auf Kalleth (M40.2), neutralisierte dort eine kleine Werkstatt-Zelle in eineinhalb Wochen mit 89 Verlusten. Vier Tage Sprung-Pause. Landung auf Morthis IV (M40.2, zweite Hälfte): größere Einrichtung, drei Wochen Belagerung, 246 Verluste, ganz zerstört. Vier Tage Pause. Die dritte Landung auf Sandmark wurde abgebrochen, weil die Gesamtverluste 24 % der Makroklade-Stärke erreicht hatten.

Verluste: 412 Skitarii, kein Manipel komplett ausgefallen, aber drei Manipel auf 60 % ihrer Sollstärke reduziert. Ein Skorpius Dunerider wurde auf Sandmark beschädigt und konnte nicht mitgenommen werden. Die Makroklade wurde abberufen, bevor die Mission vollständig abgeschlossen war.

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