
Armacron 7.
„Schnell wie der Peitschenhieb, hart wie der Stahl, scharf wie der Speer, fest wie der Eid.“
Kerndaten
| Regimentstyp | Rough Rider – berittene Stoßtruppe mit Sprengspeeren |
|---|---|
| Munitorum-Kennung | CAT-ARM-7-B/19 |
| Heimatwelt | Armacron III (Zivilisationswelt) |
| Tithe-Stufe | Exactis Tertius |
| Sollstärke | 4.600 Mann |
| Ist-Stärke | 1.847 Mann |
| Loyalitätsstatus | Loyal |
| Herkunft | Eigene Erfindung |
Die Säulen
Titel Der Stoß ist Gesetz
Text
Kataphracten sind nicht dazu gebaut, in Linien zu stehen oder Gräben zu halten. Der Sturm bricht, was Langsamkeit nicht bricht. Das Abwarten ist Feigheit. Ein Reiter ohne Angriff ist ein verwundeter Reiter — besser schnell zu Fall gebracht als feige im Sattel vergessen. Der Schwung entscheidet, nicht die Zahl.
Titel Wir sind austauschbar, darum sind wir unbesiegbar
Text
Ein Mann stirbt, drei rücken nach. Ein Regiment fällt, fünf neue marschieren auf. Das ist unsere Stärke und unser Fluch zugleich. Kein Kataphract ist unersetzlich — darum können wir Dinge wagen, die ein Ordensmensch nicht wagen darf. Der Imperator braucht uns gerade deswegen, weil wir fortlaufend konsumiert werden.
Titel Die Lanze ist heilig, der Reiter profan
Text
Das Explosiv in den Spitzen ist gelabdet worden, bevor es dein Urahne trug. Die Rüstung wurde gefertigt, bevor du geboren wurdest. Du bist der Arm, nicht der Geist. Ehre dem Stahl.
Titel Ein Offizier, der nicht reitet, ist kein Offizier — ein Befehl, der nicht vom Sattel kommt, ist kein Befehl
Text
Unser Überst sitzt an der Spitze oder gar nicht. Das macht uns schneller als Fußvolk und ärger als das Protokoll. Es macht uns auch gefährlich für andere Regimenter, die nicht verstehen, dass Schnelligkeit manchmal Gehorsam übertrifft.
Aushebung, Heimatwelt & Kultur
Aushebung und Tithe
Armacron III hob die Sturmlanze als anhobene Tithe auf — eine ganze Jahrgangskohort wurde vom Planetengouverneur aus der Zivilbevölkerung gezogen, ohne die Luxus eines Rekrutierungsjahres. Der Grund war militärisch einfach: Der Sektor Morteus war in Flammen, Ork-Invasionen breiteten sich aus, und das Munitorum forderte sofort zwei weitere Reiterregimenter. Der Gouverneur, der wusste, dass unzureichende oder schlecht ausgebildete Levies eine Kapitulation bedeuteten — und Kapitulation für ihn den Hinrichtungsblock — entlies die beste seiner zivilen Reitergilden in voller Stärke. Das war Delegation statt Wehrdienst: Männer, die Pferde züchten und Märkte auf Pferden durchqueren, wurden kurzerhand zu Kavalleristem erklärt, weil sie bereits saßen. Das machte sie weniger diszipliniert als reguläre Kataphracten, aber schneller in ihrer Tauglichkeit. Feldwebel berichten von Neulingen, die schon beim dritten Exerzieren wussten, wie man von bewegtem Sattel aus schießt, weil Heimathandwerk ihnen das längst beigebracht hatte.
Was die Heimatwelt verlor
Armacron III war eine Pferde-Handelswelt. Die Ausfuhren liefen über Gildenhändler, die seit drei Generationen die gleichen Routen ritten. Mit der Aushebung von 4.600 der besten Reiter verlor der Planet nicht nur Fachleute — es fehlte ein ganzes Geflecht von Wissen. Die Zuchtlinien konnten nicht mehr kontrolliert werden; Stuten starben im Geburtsfieber, weil niemand mehr wusste, wann man eingreifen musste. Der große herbstliche Vermarktungsritt nach Meridax Prime fiel aus — erst eins, dann zwei Jahre. Die Handelsgilden begannen zu schrumpfen. Sechzig Jahre später hatte Armacron seine Pferdezucht niemals wieder auf vorderes Niveau bracht.
Die Heimatwelt
Armacron III ist eine zivilisierte Welt mit gemäßigtem Klima — sonnenreiche Steppen, durchzogen von Wasserläufen, Ebenen, auf denen Herden grasen und Siedlungen sich ausbreiten. Die Städte sind nicht groß, aber alt; die Architektur ist funktional, aus Bruchstein gefügt, weniger auf Pracht bedacht als auf Haltbarkeit unter Regen und Wind. Die ganze Welt war historisch Pferdekultur: Handel lief zu Sattel, Kriege wurden zu Sattel gefochten, sogar die Gerichtbarkeit ritt — ein Richter kam zu Pferd in die Dörfer, traf Recht und ritt weiter. Das prägt: Armacron-Bürger verstehen Schnelligkeit als Tugend, Gehorsam als etwas, das man im Galopp zeigt, nicht im Stehen. Furcht vor Stillstand ist in diesen Menschen eingewoben. Ein Kataphract aus Armacron sitzt nicht gerne, wartet ungern, und hasst tiefste Erde — Schützengraben sind für ihn schneller Albtraum als Festung.
Der Nachteil, den sie mitbringen
Armacron-Reiter können nicht unter der Erde kämpfen und werden panisch in engen Räumen. Der Vorteil der Zivilisationswelt — Schnelligkeit, freie Sicht, offenes Gelände — wird zur lähmenden Schwachheit in Bergungssektoren, Untergrund-Stellungen oder Raumschiff-Kämpfen. Im Belagerungskrieg versagen sie. Im Sektor Kaludis (M40.9) wurden drei Reiter-Kompanien in die unterirdischen Bunker-Linien des Planeten Kalvethe geschickt, um Fluchtrouten zu sperren. Sie meuterten nicht — sie gehorchten dem Befehl. Doch sie verloren nicht 30 % der Mannschaft in drei Wochen. Sie verloren 87 %. Sie ritten sich gegen Steinwände, schossen sich gegenseitig in der Finsternis an, und zwei Überlebende starben an Wahnsinn im Feldlazarett. Danach wurde vereinbart, dass die Sturmlanze nicht mehr in Untertagekämpfe geschickt wird — eine Vereinbarung, die der aktuelle Überst heimlich in seinen Bericht eintragen lässt, um es zu vergessen.
Regimentskultur
Der Dienst in der Sturmlanze ist organisiert um das Reiten. Unterricht geschieht im Sattel, Ehre wird zu Sattel erworben, und der Tagesrhythmus folgt der Morgenschau der Pferde — vor allem anderen wird überprüft, ob die Tiere versorgt sind. Der Marschgesang ist ein rhythmisches, stampfendes Lied, das Hufschlag nachahmt; die Worte sind weniger wichtig als der Takt: Huh, huh, stampa-stampa-huh. Es hilft, dass alle im gleichen Tritt reiten. Der abergläubische Glaube ist absurd und hartnäckig: Kataphracten glauben, dass man einem Pferd vor dem Angriff einen Namen geben muss, und dass ein Pferd, das zum zweitenmal benannt wird (weil das erste starb), Unglück bringt. Die Feldwebel haben es aufgegeben, dagegen zu predigen. Im Barackendorf riecht es nach Pferdemist und Teer — Lederöl, das man jeden Abend in die Riemen einarbeitet, damit sie geschmeidig bleiben. Der Tropfen Schnaps wird geleert, bevor man schlafen geht; wer noch steht und trinken kann, riecht bereits nach dem nächsten Morgen. Die Toten werden beerdigt, wenn Zeit ist, immer mit dem Sattel über dem Sarg — die Botschaft ist: Er reitet weiter, nur nicht für uns. Wenn keine Zeit ist, werden sie in flache Gräben geworfen mit der Rüstung, und der Feldwebel spricht eine Formel: Für Armacron, auf den Weg.
Das Kommissariat
Die Sturmlanze fürchtet ihre Kommissare, weil sie weiß, dass Kommissare schneller Befehl geben als Überste denken. Ein Kommissar zu Fuß ist langsamer und wird schneller überrannt — doch die Kommissare der Sturmlanze sind berittene Kommissare, und davon gibt es nur zwei im ganzen Regiment. Das schafft einen stillen Pakt: Der Kommissar wird geduldet, solange er selbst reitet. Der erste kommissarische Abzug war vor acht Jahren; der Kommissar war zu Fuß gegangen, um einen verletzten Soldaten zu begleiten. Der Überst sah das als Schwäche und ließ den Mann später von einer Patrouille „verlieren" — nicht töten, nur ablösen, ohne Unterschrift. Das Kommissariat hat es nie offiziell bemerkt.
Dienstgrade & Gliederung
Dienstgrade
Dienstgrad Großreiter
Beschreibung
Munitorum-Rang: Oberst · Anrede: Großreiter
Dienstgrad Reiterführer
Beschreibung
Munitorum-Rang: Major · Anrede: Reiterführer oder Meister
Dienstgrad Feldherr
Beschreibung
Munitorum-Rang: Hauptmann · Anrede: Feldherr
Dienstgrad Zugmeister
Beschreibung
Munitorum-Rang: Leutnant · Anrede: Meister
Dienstgrad Steinbrecher
Beschreibung
Munitorum-Rang: Feldwebel/Unteroffizier · Anrede: Steinbrecher
Dienstgrad Rottenmeister
Beschreibung
Munitorum-Rang: Gefreiter · Anrede: Rottenmeister
Aufbau
Die Sturmlanze folgt nominell der Standard-Struktur: 15 Reiter-Kompanien à je 280 Mann (3 Züge à 4 Trupps à 20 Mann), plus Stab (60 Mann). Das ergibt 4.240 Mann Soll. Die aktuelle Stärke beträgt 1.847 Mann verteilt auf 9 Kompanien — vier Kompanien wurden im Feldzug von Morteus (M41.3–M41.7) zerschlagen und nie wieder aufgefüllt, weil die Kriegszone zu isoliert lag für Nachschub. Statt sie zu evakuieren, wurden die Überlebenden beider Kompanien in die restlichen Einheiten gepresst. Die neuesten Nachwuchs-Ankünfte sind aus dem dritten Aufgebot (M41.9) und wissen nicht einmal, dass es hier Kompanien gab, die es gar nicht mehr gibt. Sie tragen deren Nummern und beten für Toten, deren Namen keiner ausspricht.
Teilregimenter
Name Sturmlanze — Erste Reiter-Schwadron (Armacron 7/1, Ursprungstruppe)
Rolle / Anmerkungen
Kommandeur: Überst Marveth Kaine, graubärtig, Narbe am linken Auge von Kaludis. Zustand: operativ, 287 Mann Istbestand (Sollstärke 560). Dies ist die Anker-Kompanie; alle anderen sind später hinzugefügt oder vermischt. „Schneller sterben ist keine Schande, Überste — schneller dienen ist der Wille."
Name Armacron 7/6, Sekunde Schwadron (ehemals zwei separate Kompanien bis M41.7)
Rolle / Anmerkungen
Kommandeur: Hauptmann Theris Vorn, jüngster Offizier, Überlebender von Morteus. Typ: leichte Reiter, Schnellfeuer-Lasgewehre statt Lanzen, Unterstützungsrolle. Zustand: 201 Mann. Diese Kompanie wurde nicht aufgelöst, sondern verschmolzen — Vorn hat noch immer von Zeit zu Zeit Albträume davon, dass es zwei gewesen sind.
Name Armacron 7/12, Dritte Schwadron
Rolle / Anmerkungen
Kommandeur: Hauptmann Selkane, stille Frau, Spezialistin für Gelände. Zustand: 234 Mann, operativ. Verdient — diese Kompanie hat die wenigsten Ausfälle und versteht, warum. Sie ritten langsamer, nicht schneller. Das ist Häresie nach Kataphracten-Glauben. Keine anderen Kompanien sprechen mit ihr.
Kommandostab
Kommandostab
Name Überst Marveth Kaine
Beschreibung
Ein Mann von sechsundfünfzig Standardjahren, dessen linkes Auge von einer Kratzernarbe entstellt ist, die bis zur Schläfe läuft — nicht vom Feind, sondern vom eigenen Sattel, als sein Pferd in Kaludis zusammenbrach. Er trägt einen schnurrbärtigen Vollbart, ergraut, und reitet in Friedenszeiten mit einem Offiziersmantel, der bei Regen an der Naht aufgerissen ist. Er sitzt nicht gerne still, steht bei Besprechungen auf und läuft umher wie ein Mann, der nach dem nächsten Reiter Ausschau hält. Kaine hat drei Regimenter kommandiert, von denen zwei nicht mehr existieren. Das vierte, die Sturmlanze, ist das einzige, das er nicht zerschlagen hat — ein erfolg, den er selbst belächelt. Er trägt eine silberne Offiziers-Spange aus Armacron-Herstellung, ein Erbstück von seinem eigenen Vater, auch ein Überst. Der Mann hat eine Eigenschaft, die ihn berüchtigt macht: Er befördert nicht aus Rang, sondern aus Schnelligkeit. Ein gemeiner Soldat, der schneller denkt, wird in drei Monaten Unteroffizier. Das bricht Protokoll und erzeugt Hass unter den älteren Rängen, aber es hat die Sturmlanze am Leben erhalten. „Das Imperium nimmt uns schnell; wir sollten schnell zurückgeben."
Name Lord-Kommissar Vren Castell
Beschreibung
Ein Mann von neunundvierzig Jahren, behaart wie ein Dachs, mit breitem Kiefer und zu engen Lippen. Er sitzt zu Pferd wie ein Sack Getreide — nicht unbeholfen, sondern widerstrebend, so als würde er lieber gehen. Das ist das Problem mit Castell: Er wurde einer berittenen Kompanie zugeteilt und hasst jedes Sekunde davon. Er trägt ein schweres Langoltschwert und hat damit noch nie zuschlagen müssen — sein Werkzeug ist das Ausführungskommando, gesprochen aus der Ruhe heraus. Die Sturmlanze respektiert ihn nicht, aber sie fürchtet ihn, was Kaine als ausreichend ansieht. Castellls Objektivität ist makellos; er hat sowohl Untergebene als auch Offiziere erschießen lassen, wenn das Gesetz es verlangte. Das letzte Mal war vor neunzehn Monaten — ein Feldwebel, der Versorgungsbestände verkauft hatte. Castell wählte den langsamsten Weg zur Schießwand, um Bewunderung zu vermeiden. „Schnelligkeit ist keine Tugend, wenn sie vom Recht ablöst."
Name Enginseer Mastek Vor
Beschreibung
Ein Mann von etwa sechzig Jahren, dessen rechte Hand durch eine Servo-Prothese ersetzt wurde — nicht von der Mechanicus gebaut, sondern von Feldwerkstätten zusammengefügt aus Panzerteilchen und Seilen. Er kam als Wartungsmann und wurde Enginseer, weil er der Einzige war, der verstand, wie man Pferde-Ausrüstung repariert, wenn Ersatzteile nicht ankamen. Er trägt ein gegerbtes Arbeitsleder-Wams unter der Kasernenjacke und riecht ständig nach Maschinenöl. Vors Spezialgebiet ist unmöglich: Er hält die Explosivlanzen am Leben, die technologisch hundert Jahre zu alt sind, damit die Sturmlanze sie benutzen kann. Seine Werkstatt ist sein Königreich; Kaine betritt sie mit Respekt und fragt, nicht befielt. „Ein Stahl, dem man nicht traut, trägt keinen Reiter, der traut."
Angehängtes Personal
| Spezialist | Anzahl |
|---|---|
| Kommissare (unter Vren Castell) | 2 |
| Feldpriester der Ecclesiarchie | 8 |
| Feldchirurgen & Sanitäter | 4 |
| Schreiber & Verwaltung | 12 |
| Enginseer + Lehrlingswerkstatt | 6 |
Die angehängten Personal sitzen alle zu Fuß. Das schafft permanente Reibung: Die Feldpriester müssen auf Fußmärsche verteilt werden, wenn die Kompanien reiten. Die Feldchirurgen können nur dann helfen, wenn das Regiment langsam genug ist, um sie mitzunehmen. Ein Sanitäter zu Fuß ist in einer Reiter-Schlacht dasselbe wie gar kein Sanitäter. Vor zwei Jahren forderte ein Lager-Kommandeur, dass die Feldchirurgen Kurse im Reiten bekämen. Der erste starb in der Ausbildung vom Pferd. Die Kurse wurden beendet.
Die Regimentsstandarte
Die Standarte der Sturmlanze ist kein Tuch, sondern eine aus Armacron stammende gegerbte Pferdeleder-Fahne, in Purpur gefärbt, auf der eine aufgerissene weiße Lanze gestickt ist — beides durchzogen von aufgesetzten Metall-Streifzügen, die die Namen der Reiter tragen, die in den ersten vier Feldzügen gefallen sind. Die Fahne wird auf einem Schaft aus Stoßlanzen-Haft getragen — symbolisch, dass die Standartenreihe jederzeit zur Lanze umrüsten kann. Sie war fast verloren im Jahr M40.7, als eine feindliche Maschinengewehr-Stellung in Meridax einen direkten Treffer setzte und die Fahne zerriss. Ein namensloser Soldat wickelte die Reste um seinen Körper und ritt weiter, bis er am Feuer starb. Seither wird ein Patch-Tuch jedes Jahr erneuert, um die Narbe zu zeigen.
Der Makel
Der Makel
Im Jahr M41.1 wurde die Sturmlanze der Regimentsgruppe Verdant unterstellt, einer gemischten Kraft aus Infanterie, zwei Panzer-Bataillonen und eigenen Kataphracten unter dem Kommando des Obersten Draveth Mor von der Meridax 44.. Mor war ein Mann ohne Leidenschaft — ausschließlich gesetzestreu nach dem Buch. Kaine und er hassten sich auf Anhieb. Im Feldzug von Morteus (M41.3–M41.7) zeigte sich das: Kaine wollte angreifen, Mor forderte Sicherung. Kaine schickte Späher voraus, Mor ließ sie zurückpfeifen. Im dritten Monat gab es einen Stoßbefehl, den Mor persönlich schrieb: Die Sturmlanze sollte eine Verteidigungslinie durchbrechen, damit die Infanterie folgen könne. Die Befehl war militärisch dumm — das Gelände war zu eng für größere Reiter-Operationen. Kaine lehnte ab. Mor ließ ihn vor Gericht stellen.
Das Gericht war schnell. Der Kommissar der Verdant-Gruppe bestätigte, dass Kaine den Befehl verweigert hatte. Kaine verteidigte sich damit, dass der Befehl unrealistisch war. Das Gericht sagte: Unrealistikat ist nicht das Problem eines Untergebenen. Kaine wurde zu einer Woche Feldgefängnis verurteilt.
Danach gehorchte Kaine. Er schickte die Sturmlanze gegen die Wölfe an — ohne Rücksicht auf Taktik, ohne Planung, nur Befehl. Der Angriff brach zusammen, die Orks schlossen sich wieder. Es starben 240 Mann. Der Befehl war befolgt, aber das Ziel war nicht erreicht worden. Kaine wurde freigesprochen, weil er gehorcht hatte, auch wenn es zu nichts führte. Das ist das Makel: Der Mann weiß, dass Gehorsam manchmal Mord ist. Er gehorcht trotzdem. Das Regiment sieht das und verachtet ihn dafür — und sich selbst dafür, dass sie auch gehorsam sind.
Heute, dreizehn Jahre später, ist das Verhältnis zur Meridax 44 nicht versöhnt, sondern vergossen. Sie werden nicht in die gleiche Schlacht geschickt. Wenn sie den gleichen Planeten verteidigen müssen, werden separate Orte zugewiesen. Der Grund wird nirgendwo schriftlich festgehalten. Der Grund ist: Die Meridax haben Kaine nicht vergessen, und die Sturmlanze wird niemals vergessen, dass ihr Oberst für den Meridax-Obersten starben befahl. Das ist das Narbengewebe der Regimentsgruppe — noch nicht reißend, aber reizbar. Ein Feldzug in enger Zusammenarbeit würde Krieg zwischen den Regimentern verursachen.
Ein Fehler des Munitorum
Im Jahr M39.6 wurde der Sturmlanze eine Munitionslieferung zugeordnet: 80.000 Schuss Lasgewehr-Energie-Zellen für die leichten Reiterkompanien. Das Problem war ein Schreibfehler im Departmento Munitorum-Katalog. Die Zellen waren für das Mark-VII-Lasgewehr gefertigt, während die Sturmlanze das Mark-IV-Vorgänger-Modell nutzte. Die Zellen passten nicht. Sie wurden trotzdem gelagert — in einer Feuchtigkeit schlecht geschützten Kaserne auf Meridax Prime, wo die feuchte Luft die Batterien oxydierte. Nach vier Jahren waren 47.000 Zellen vollständig unbrauchbar. Die Sturmlanze musste mit weniger Munition für kritische Operationen antreten. Im Feldzug von Kaludis (M40.9) führte diese Knappheit dazu, dass zwei Züge ihre Gewehre nicht schnell genug nachlauden konnten. Sie wurden überrannt. Es starben neunzehn Mann — nicht von feindlichem Feuer, sondern von Bajonetten, weil die Munition fehlte.
Der Fehler war eine Lese-Transposition in einer Katalognummer: M4V statt M7V. Ein einzelner Schreiber. Der Schreiber ist längst tot; seine Personalakte ist gelöscht. Das Munitorum entschädigte die Sturmlanze nicht. Sie bekam statt dessen neue Kataolog-Einträge, um die Verwechslung zu vermeiden. Das Papier war schneller als die neunzehn Toten waren.
Bekannte Feldzüge
Feldzüge
Name Die Schlacht von Morteus (M41.3 – M41.7, Segmentum Obscurus, gegen Grüne Orkblüte des Anführers Zagdakka, 240 Tote, Bestandverlust 5 % bei Antritt)
Erzählung
Die Sturmlanze wurde zusammen mit vier anderen Reiter- und zehn Infanterie-Regimentern zu einer unkoordinierten Gegenwehr gegen die größte Ork-Invasion der Morteus-Sektors seit drei Jahrhunderten zusammengestellt. Der Anführer, der Ork-Tyrant Zagdakka, hatte eine Flotte von Raumwracks zusammengekratzt und eine „Waaagh" aufgebaut — nicht die größte, aber die schnellste. Die Kampagne war ein Versuch der Koordination unter dem kommandierenden General Sorath Venn, der sich aber in seiner Feldpost widersprich und zwei Infanterie-Regimenter gegen einander hetzte, bevor er bemerkte, dass er es getan hatte. Die Sturmlanze wurde taktisch besser behandelt: Überst Kaine verstand schnell, dass nur Schnelligkeit gegen Orks half, und Venn ließ ihn gewähren. Vier Monate lang ritt die Sturmlanze in Stoßzügen gegen Ork-Versorgungslinien, zerschnitt Nachschub, verlor dabei 2 % der Mannschaft pro Woche und verursachte einen Rückzug der Waaagh nach drei Monaten. Der Sieg war fragil — Zagdakka zog sich nicht zurück, weil er verloren war, sondern weil der Sektor Nihilus-blockiert wurde und er keine Verstärkung mehr bekam. Als die Imperiale Flotte endlich Orbitalüberlegenheit gewann, wurde Zagdakka gelandet — keine Gnade, nur Bombardement. Die Schlacht endete nicht mit einer Schlacht, sondern mit Orkleichen, die man sich aus der Luft ansah.
Die Sturmlanze kämpfte danach noch sechs Wochen gegen Rest-Orkgruppen und verlor dabei weitere 180 Mann. Sie kehrte mit 4.360 Überlebenden heim, nicht mit 4.600.
Verbündete Regimenter: Meridax 44. Infanterie (Kommandeur: Oberst Draveth Mor), Calthex 12. leichte Reiter (später aufgelöst, M41.9), Salian 7. Panzertrupp (verbleibend, anderer Sektor). Schicksal der Beziehungen: Die Verbindung zur Meridax 44 zerbricht hier — siehe Abschnitt 8.
Name Die Belagerung von Kalvethe (M40.9 – M40.11, Sektor Kaludis, gegen Chaos-Kultisten unter dem „Propheten" Kelvast, 280 Tote, Bestandsverlust 7,2 % bei Antritt)
Erzählung
Kalvethe war ein ehemaliger Schmiede-Mond mit unterirdischen Befestigungsanlagen — ein Raubnest für Chaos-Kulten, die seit zwei Jahrzehnten unbemerkt gewirkt haben. Die Imperiale Flotte bombardierte die Oberflächeninstallationen in zwei Tagen. Die Garnison des Kelvast — etwa viertausend kultus-bewaffnete Menschen — zog sich in die unterirdischen Tunnele zurück. Hier war die Sturmlanze tödlich unbrauchbar. Drei Reiter-Trupps wurden beauftragt, Fluchtrouten zu sperren. Sie ritten in Schächte hinein, in denen sie nicht sehen konnten. Sie wurden in zwei Fällen von Orkgift-Minen zerfetzt; im dritten Fall schießen sie sich gegenseitig an. Die Infanterie musste alle Toten bergen.
Die Schlacht war von Hand-zu-Hand-Kämpfen geprägt, in denen Reiter keinen Platz haben. Die Sturmlanze wartete oben an den Schächten, und der Kommandeur beschloss, dass keine weiteren Reiter geschickt würden. Das war ein unerwarteter Fehler in der Befehlskette — der Oberst Venn hätte das zuvor schreiben sollen. Statt dessen nahm der Kampfleiter das Risiko, und die Sturmlanze wurde geschont.
Der Feldzug endete, aber nicht mit Sieg. Die Chaos-Kultisten wurden nicht alle getötet — eine Gruppe von etwa dreihundert entkam über einen Schacht, der die Imperiale Kartographie nicht vermerkt hatte. Sie wurden später wieder gefunden, drei Planeten weiter, im Sektor Aschen-Null. Der Sieg war unkomplett. Das Munitorum zählte es trotzdem als Sieg, weil die oberflächliche Befestigung gefallen war.
Verbündete Regimenter: Kaludis 18. Infanterie-Sturmtrupp (Kommandeur: Major Thess Caldor, achtundsiebzig Jahre alt, Kriegsveteran). Schicksal der Beziehungen: Caldor respektiert Kaine für die Entscheidung, nicht zu viele Reiter zu opfern. Sie werden später in zwei verschiedenen Sektoren stationiert. Keine gegenseitige Schuld, nur Abstand.
Name Die Verfolgung der Orkreste (M41.1 – M41.3, post-Morteus, gegen Zagdakka-Nachhut unter verschiedenen Nobs, 110 Tote, Bestandsverlust 2,8 % bei Antritt)
Erzählung
Nach Zagdakka's Niederlage zersplitterte die Waaagh in kleinere Raub-Trupps, die über vier Planeten verteilt Nahrung und Beute suchten. Die Sturmlanze wurde in zwei Staffeln aufgeteilt und zur Verfolgung eingesetzt. Überst Kaine empfand das nicht als Jagd, sondern als Herdentrieb — kleine Nobs gegen eine organisierte Reiter-Übermacht. Die Kämpfe waren schnell und brutal. Eine Orkgruppe unter einem Nob namens Gurk setzte sich auf den Planeten Morteus Minor fest und versuchte, eine Raumwerft zu befestigen, um eine neue Waaagh zu beginnen. Die Sturmlanze umzingelte sie, und Kaine verhandelte nicht — er angriff. Der Kampf zog sich über sechs Wochen, weil die Orks Bunker bauten. Die Sturmlanze duldete eine Belagerung, nicht ihre Stärke, verlor dabei mehr Männer als erwartet.
Als die Werft endlich fiel, war Gurk bereits entkommen. Der Sieg war wiederum unkomplett.
Verbündete Regimenten: Salian 7. Panzertrupp, Imperale Flotten-Infanterie-Rabtrupp (Kommandeur: Captain Sarin Volk). Schicksal der Beziehungen: Volk und Kaine vereinbaren später inoffiziell, dass die Flotten-Infanterie nicht wieder zusammen mit berittenen Verbänden kämpfen wird — ihre Fußmärsche sind zu langsam für Kataphracten-Tempo. Diese Abmachung wird vom Munitorum sechsmal ignoriert. Jedes Mal endet sie in Reibung.
Design-Bibel
Farbidentität
Die Grundfarbe ist ein tiefes Dunkelrot, gefärbt mit Kochenille von Armacron III — gewonnen aus einem Insekt, das der Planet seit Generationen als Handelsgut nutzt. Das Munitorum gibt diese Färbung als Standard aus. Im Feld behandeln die Reiter ihr Lederzeug jedoch mit Maschinenöl, um es geschmeidig zu halten — eine Feldpraxis, die gegen die Vorschrift verstößt, aber unvermeidlich ist. Die Panzerplatten aus Plaststahl sind grau und vom Feldeinsatz verschrammt. Das Erkennungszeichen aus fünfzig Metern Entfernung ist die weiße aufgerissene Lanze, genäht auf rotem Grund an Helm und Brust — die Sturmlanze, verdient in Morteus, jetzt auf jedem Mann sichtbar.
Farbrezept – Uniform
| Citadel-Farbe | Schritt-Art | Zweck |
|---|---|---|
| Khorne Red | Base | Dunkelrot der Felduniform |
| Nuln Oil | Shade | Tiefe in Textil und Leder |
| Mephiston Red | Layer | Aufhellung auf den Stofffalten |
| Evil Sunz Scarlet | Edge | Kantenlichter an der Jacke |
Farbrezept – Akzent
| Citadel-Farbe | Schritt-Art | Zweck |
|---|---|---|
| Leadbelcher | Base | Grauer Stahl der Panzerplatten |
| Nuln Oil | Shade | Oxidationsflecken und Schatten |
| Ironbreaker | Layer | Metallische Lichter auf den Platten |
| Stormhost Silver | Edge | Scharfe Kratzer und Abrieb |
Farbrezept – Metall
| Citadel-Farbe | Schritt-Art | Zweck |
|---|---|---|
| Retributor Armour | Base | Gold der Offiziersspange |
| Reikland Fleshshade | Shade | Alterung und Patina |
| Auric Armour Gold | Layer | Glanzpunkte auf Spange |
| Gehenna's Gold | Edge | Abrieb an den Kanten |
Heraldik & Abzeichen
Regimentsfarben
| Element | Hex-Code | Nächstliegende Citadel-Farbe |
|---|---|---|
| Uniform (Armacron-Rot) | #650001 | Khorne Red |
| Helm & Panzer (Stahlgrau) | #899092 | Ironbreaker |
| Ledermantel (Ölschwarz) | #000000 | Abaddon Black |
| Lanzenzeichen (Weiß) | #FFFFFF | White Scar |
| Offizierskreuz (Gold) | #EDC169 | Retributor Armour |
Abzeichen
Das Regimentsabzeichen ist eine weiße, aufgerissene Lanze auf rotem Grund — kreisrund, etwa vier Zentimeter — genäht auf die linke Brust und wiederholt auf dem Stahlhelm. Rangabzeichen werden auf den Oberarm genäht: zwei weiße Halbmonde für Unteroffiziere, drei für Feldwebel, ein goldenes Kreuz für Offiziere. Soldaten nähen diese selbst, weil die Uniformen schneller zerreißen, als Reparaturen des Munitorum eintreffen. Die Schäfte der Explosivlanzen tragen eingebrannte schwarze Ziffern: Kompanienummer, dann Einzelnummer (z. B. 7-001 = erste Lanze der siebten Kompanie). Die Regimentsstandarte ist eine purpurn gefärbte Fahne aus Pferdeleder mit weißer aufgerissener Lanze, durchzogen von aufgenähten Metall-Streifen, die die Namen der Gefallenen aus den ersten vier Feldzügen tragen.
Waffen und Ausrüstung
Jeder Soldat trägt ein Lasergewehr und eine Laserpistole als Seitenwaffe — die Pistole sitzt oft offen im Sattel, nicht in der Scheide, weil schneller Zugriff wichtiger ist als die Vorschrift. Die Explosivlanze ist die Kernwaffe: schwerer Holzschaft, Sprengkopf, geladen erst Momente vor dem Angriff. Drei Dinge sind immer schmutzig, verdorben oder improvisiert: die Sattelpolster, grau von Pferdeschweiß und Leder; die Lanzenspitzen, von denen jede dritte gesprungen oder mit behelfsmäßigen Wicklungen aus Segeltuch versehen ist; die Zügel und Riemen, von den Nähten unzähliger Feldflickungen durchzogen.
Weitere Ansichten
Der Soldat von hinten zeigt zwei Ölflecken vom Sattel, die den Feldmantel hinablaufen, einen geflickten Riss über der rechten Hüfte vom Splitterfeuer bei Kaludis und das Lanzenzeichen noch einmal zwischen den Schulterblättern. Eine Nahaufnahme des Helms zeigt die gestanzte weiße Lanze und die Kratzer von Lasfeuer im Stahl. Die Regimentsstandarte, purpurrotes Pferdeleder mit weißer aufgerissener Lanze und aufgenähten Namensstreifen aus Metall, sollte von vorne und in Falten gezeigt werden, um die Narbenflicken sichtbar zu machen.
Bildprompts
Bildprompts (englisch)
Titel the trooper reference sheet
Prompt-Text
A dark, highly detailed Warhammer 40,000-style character reference sheet on a flat background, technical dossier layout, sharp legible typography throughout.
TOP LEFT TITLE BLOCK: "Armacron 7th." at large scale, "The Stormspear" beneath, "Astra Militarum" in small italic caps below that. Underneath, a bordered quote box containing: "Swift as the whiplash—forward, forward, for Armacron!" in white serif type.
LEFT COLUMN STAT BLOCK, small-caps labels, thin rule above and below:
Homeworld: Armacron III | Regiment type: Rough Riders (Cataphracts) | Founding: M38.4 | Tithe grade: Raised | Establishment strength: 4,600 | Current strength: 1,847 | Munitorum designation: CAT-ARM-7-B/19
Beneath: A short paragraph of in-universe text: "The 7th has been raised eight times and broken eight times. Every man here rides under names of the dead. That is by design—a regiment that forgets its fallen cannot rise against the Emperor. We remember them, so we obey."
LEFT SIDEBAR "REGIMENTAL PILLARS": four minimalist icons (lance-point, horseman, saddle, oath-hand), each with a bold label and one line:
- The Charge Is Law
- We Are Interchangeable
- The Lance Is Sacred
- Officers Ride Or Rule Not
A bordered quote lower left: "The Imperium takes us quickly; we should give quickly," — Colonel Marveth Kaine.
CENTER: Full-body Rough Rider at rest, front view, in the uniform described: deep red fatigues with visible wear, grey steel pauldrons and breastplate (scratched, weathered), long dark leather greatcoat (oil-stained, visible rents at shoulder seams), grey steel helmet with forward ridge, white stencilled lance-sigil on red ground on the left breast. Right hand rests on his thigh; left rests on the hilt of a cavalry sabre (sheathed, worn leather grip). The trooper's face is lean, scarred—three years of field service visible in the set of jaw and the sun-damage. Around his neck, a simple leather cord with a button from an old uniform—superstition, not regulation. Webbing across the chest holds ammunition pouches, marked with dark grease from hand-loads. The trooper stands with the slight forward cant of a man who lives in the saddle.
TOP RIGHT PANEL on the uniform pattern: "Armacron Field Dress" — "The base crimson is Armacron insect-dye, regulation issue. The leather is old, treated with machine-oil to keep supple—field practice, not protocol. The metal plates are standard Plasteel, grey from oxidation. Note the visible repair-work at the shoulder seams: cavalry-stitched, not workshop-stitched. Every seam here is a soldier's own needle." A small inset shows the sleeve badge and helmet detail: the white lance-sigil on red, four centimetres, stitched.
RIGHT PANEL "ARMS AND KIT": Three stacked icons with bold names and one line each:
- Laspistol (Sidearm, carried unholstered; seen holstered only when off-saddle)
- Cavalry Sabre (Curved blade, maintenance-worn, used more for mounted work than close combat)
- Lance (Standard-issue shock weapon; heavy wood shaft, explosive warhead, loaded only moments before charge)
RIGHT SIDEBAR "REGIMENTAL COLOURS": Four colour swatches: Deep Crimson Red (Armacron-dyed), Steel Grey (Helmet), Oil-Black (Leather), White (Lance sigil). Beneath: "Regimental palette is dictated by the dyestuffs of home and the weathering of the field."
RIGHT SIDEBAR "INSIGNIA": The regimental device large—white upward lance, split down its length as if torn, on red ground, circular, about 5cm diameter. Caption: "The Stormspear. Earned in the drive against the Ork Waaagh Zagdakka, M41.3–7. Now stitched into every helmet."
BOTTOM STRIP "ADDITIONAL VIEWS": Three smaller full-body renders of the same trooper—front (as described), back (showing: twin oil-stains down the greatcoat from saddle-sweat, a patched tear above the right hip where shrapnel struck in Kaludis, the regimental lance-sigil repeated between shoulder-blades), and a close-up of the helmet from the front, showing the stencilled sigil and the impact-marks where las-fire has scored the steel.
Close with: The mood of this soldier is exhaustion threaded with refusal—he will ride again tomorrow because the Emperor demands it, and because the names on his saddle are not yet empty.
SHEET STYLE, identical in both images: Warm cream-grey background (aged vellum, dust-stained), borders in dark gunmetal-grey with thin serif rules, text in off-white serif type (90% opacity), overall finish of weathered leather and gun-oil.
CHAPTER EMBLEM, identical in every image: "A white upward-split lance on red circular ground, approximately 5 cm, styled as if torn or shattered down its length; text beneath reads 'THE STORMSPEAR—ARMACRON 7TH' in thin serif capitals."
Titel the regimental overview poster
Prompt-Text
A dense Warhammer 40,000-style regimental dossier infographic poster, multi-panel magazine-layout composition with bordered text boxes, small illustrative insets and clean formal serif typography throughout.
HEADER: "Armacron 7th" in large bold serif, "The Stormspear" as a subtitle beneath, "Swift as the whiplash—forward, forward, for Armacron!" italicised below that. Top-left a small insignia (white split lance on red), top-right a small labelled thumbnail of a steppe-world under blue sky with distant herd (captioned "Armacron III—a Civilised World").
STATS TABLE, left column, two-column key/value list with a rule above and below:
Homeworld | Armacron III
Regiment Type | Rough Riders (Cataphracts)
Founding | M38.4
Tithe Grade | Raised (war zone within reach)
Establishment Strength | 4,600
Current Strength | 1,847
Munitorum Designation | CAT-ARM-7-B/19
CENTER: A large illustration of four Rough Riders in their described uniform, mounted, in a gallop across open steppe—red fatigues, grey armour, dark leather greatcoats streaming, white lance sigils on chest, one trooper raising an explosive lance as if about to strike. Sky above is wide and clear; ground below is rolling grassland with distant herd-shapes. Colour is natural: yellowed grass, deep red uniforms, steel-grey impacts of sun on helmet-steel.
PANEL on the raising: One paragraph from the Aushebung & Tithe section: "Armacron III was a horse-trading world. The levies took the best riders—the guild-men, the merchants, the people for whom the saddle was home. They were less disciplined than standard cavalry, but faster in their utility. The planet lost not just soldiers; it lost an entire trade-pattern. The autumn market ride to Meridax Prime failed for three years running. Sixty years later, Armacron never recovered its breeding lines." Plus one line: "The whole world's mounted commerce ceased to function—we took their heartbeat."
PANEL GRID on the four pillars (four bordered sub-panels):
- The Charge Is Law — "The advantage of cavalry is speed. Static cavalry is wounded cavalry. Every order is an attack or a delay. There is no standing firm in saddle; there is only forward."
- We Are Interchangeable — "A man dies, three replace him. A company falls, five new companies march out. The Imperium consumes us by design. We accept this because it makes us fearless."
- The Lance Is Sacred — "The warhead was loaded before your grandfather was born. The shaft was cut before your father rode. You are the arm. The lance is the legacy. Honour the steel."
- Officers Ride Or Rule Not — "A standing officer is no officer. Every command comes from the saddle. This makes us fast and dangerous—most dangerous to regiments who don't understand that speed sometimes overrides protocol."
PANEL "RANKS": The six-row table from Section 5:
Munitorum Rank | Local Designation | Form of Address
Oberst | Großreiter | "Großreiter"
Major | Reiterführer | "Reiterführer" or "Meister"
Hauptmann | Feldherr | "Feldherr"
Leutnant | Zugmeister | "Meister"
Feldwebel | Steinbrecher | "Steinbrecher"
Gefreiter | Rottenmeister | "Rottenmeister"
CENTER-LOWER SECTION on the organisation: "The 7th nominally fields fifteen cavalry companies at 280 men each. Current deployment shows nine companies, approximately 1,847 men total. Four companies were shattered in the Morteus Campaign (M41.3–7) and never refilled—the war zone was too isolated for replacement. Their survivors were folded into existing units. Their numbers live on in our rosters. Their names live on in our prayers."
A table of three constituent regiments (ordinal, type, commanding officer, status):
Armacron 7/1, Primary Squadron | Captain Marveth Kaine (grey-bearded, scar from Kaludis) | 287 men operational
Armacron 7/6, Secondary Squadron (merged) | Captain Theris Vorn (survivor of Morteus) | 201 men operational
Armacron 7/12, Tertiary Squadron | Captain Selkane (silent, terrain specialist) | 234 men operational
PORTRAIT PANEL of the regimental commander: A half-body portrait of Oberst Kaine: bearded, weathered, left eye creased by a long scar running to the temple (not combat—a riding accident in Kaludis), wearing his crimson fatigues and grey armoured vest, with the silver officer-spangle visible on his shoulder. His expression is stern and forward-focused, as if watching the horizon for the next charge. Below: "Orders that kill are still orders. I follow them. I am not proud. I am not free. I am the Emperor's cavalry, and cavalry answers to the spur." — Oberst Marveth Kaine
PANEL "THE FLAW": "In M41.1, the 7th was placed under General Sorath Venn's combined task force, fighting alongside the Meridax 44th Infantry under Oberst Draveth Mor. The two regiments hated each other immediately—Kaine believed in speed, Mor believed in protocol. When Kaine refused an order he deemed suicidal, he was court-martialed and briefly imprisoned. Released, he obeyed without question. The attack failed anyway. Two hundred and forty men died. The Meridax 44th was never forgiven. To this day, the two regiments are stationed on different worlds. When they share a sector, they are separated by administrative order. The wound is official policy now."
PANEL on the campaigns (three stacked entries):
- The Morteus Waaagh (M41.3–7) — Zagdakka's Ork invasion. The 7th rode supply-line raids for four months, losing 2% per week in attrition. When the fleet finally achieved orbital superiority, bombardment broke the Waaagh. The 7th returned with 240 dead and a reputation for speed that still holds.
- Kalvethe Bunkers (M40.9–11) — Chaos cultists entrenched underground. The 7th was ordered into mine-shafts where horses cannot fight. Three squads were lost to confined combat and friendly fire. The regiment held position rather than send more riders into darkness. Pragmatism saved lives. The victory was incomplete—the cultists escaped to three other worlds.
- Post-Morteus Pursuit (M41.1–3) — Ork splinter-bands scattered across Morteus sector. The 7th split into two wings and hunted them for six weeks. The victories were fast and brutal but not final. Gurk, a major Nob, escaped before the final assault. The triumph was hollow.
Casualty figures: Morteus (240 dead, 5.2% loss), Kalvethe (87 dead—heavy for understrength, but disciplined), Post-Morteus (110 dead, 2.8% loss). Total campaign dead: 437. Total new losses to the regiment: nine per cent.
BOTTOM PANEL on appearance: "Uniform: deep crimson (Armacron insect-dye, regulation issue) with visible field-repair work. Headgear: grey steel helmet with forward ridge and nape guard, stencilled white lance-sigil. Insignia: white lance on red, stitched to the left breast and repeated on helmet. Rank marks: white arcs on sleeve (two for NCO, three for senior), gold cross for officers. Vehicles: none—cavalry regiment, mounts are horses, equipment carries no markings other than lance-shaft numbers in burnt black. Field weathering: leather is grey-black with oil-stain, metal is oxidised grey, red uniforms show salt-bloom from sweat and dust. Nothing is clean."
CLOSING PANEL: "The Regimental Standard is a purpled leather flag—Armacron-tanned, horse-hide—bearing a white split lance. Below the lance, metal sewn-strips carry the names of the fallen from the first four campaigns. The flag itself is torn and patched; every year, a fresh patch is sewn over the oldest scar, so that the repairs are visible and counted. In M40.7, enemy fire shredded the standard. A trooper wrapped the remains around his body and rode into the fire until he died. The stitches in this standard are his memorial."
Close with: The mood of this regiment is exhaustion meeting refusal—they are asked constantly to do what breaks them, and they answer every time because the Emperor is patient and cavalry is faster than thought.
SHEET STYLE, identical in both images: Warm cream-grey background (aged vellum, dust-stained), borders in dark gunmetal-grey with thin serif rules, text in off-white serif type (90% opacity), overall finish of weathered leather and gun-oil.
CHAPTER EMBLEM, identical in every image: "A white upward-split lance on red circular ground, approximately 5 cm, styled as if torn or shattered down its length; text beneath reads 'THE STORMSPEAR—ARMACRON 7TH' in thin serif capitals."