Vierzig Tage vor Hollbrunn: Die Feuerhüter halten eine belagerte Salzstadt, und der Feind vor den Toren will sie nicht stürmen, sondern überzeugen. Fünf Geschichten, jede aus einem anderen Blick — von der Mauer, vom Kanal, aus dem feindlichen Lager, aus dem Lazarett und aus der Chronik.
Von der Mauer aus: Hauptmann Bre'kar landet in Hollbrunn und lernt, dass diese Belagerung anders geführt wird als jede, die er kennt. Hier werden die vierzig Tage gesetzt, um die sich alles dreht.
Derselbe Ring, von unten gesehen: Brückenwart Tammo Rieck bedient seit einundvierzig Jahren die Schieber des Rieselkanals. Er steht in der ersten Geschichte kurz am Rand — hier erzählt er selbst.
Die Seite, die man sonst nicht hört: der Anführer vor den Toren, seine Lehre und der Weg, der ihn nach Hollbrunn geführt hat. Nach dieser Geschichte liest man die beiden ersten neu.
Im Salzmagazin unter Tor Zwei: Apothecarius Dra'kaan zählt jeden Morgen dieselben Phiolen. Die Geschichte führt an die Frage heran, was am vierzigsten Tag geschehen wird.
Der Abschluss, aufgeschrieben von Ordenspriester Vel'Schwur: der sechsunddreißigste bis vierzigste Tag — und was davon in die Chronik des Ordens darf und was nur in das andere Buch.