
Excipio-Phi-Tau
„Was durchgekommen ist, kommt nicht weiter. Wir bewegen uns ohne Reibung und zahlen dafür dreifach. Die Rolle nennt Kohorten, im Feld stehen Manipel. Hier hört es auf.“
Kernidentität
| Gründung | ca. 480.M32 (aufgebaut in den Kriegsjahren M32.4 bis M32.8) |
|---|---|
| Heimatwelt | Stollenhall – von den Slag Brethren beherrscht |
| Kampfdoktrin | Abfangen – Excipio, er stellt, was durchgekommen ist |
| Ordensstärke | Unterbesetzt: Kohorten auf dem Papier, Manipel in Wirklichkeit |
Weitere Kerndaten
| Angabe | Wert |
|---|---|
| Bezeichnung | 7. Makroklade von Stollenhall |
| Beiname | »Die Feuerbremsen« (von T'au-Streitkräften geprägt, ohne Ehrung gemeint) |
| Schmiedewelt | Stollenhall |
| Tech-Priest Dominus | Enginseer Tolvantik |
| Legionsstärke | 2.847 Skitarii (Sollstärke: 4.200) |
| Kohorten | 4 (auf dem Papier; drei einsatzbereit) |
| Bevorzugte Doctrina Imperative | Hazard Optimisation (Gamma-Schutz) |
| Allegiance | Adeptus Mechanicus |
| Mechanicus-Bezeichnung | MECH-STOL-7-ExPT-M32.1 |
Zu den Kerndaten
Die 7. Makroklade von Stollenhall wurde auf Geheiß der Eisernen Krieger aufgestellt, um Durchbrüche des Sternenreichs der T'au abzufangen, bevor sie die primären Produktionszonen erreichen. Ihre Aufgabe ist nicht Eroberung oder Felddominanz: es ist Abfangjagd. Der Lubricae-Kult prägt ihre Riten: jede Waffe wird als lebendes Werkzeug der Schmierung verstanden, jede Bewegung ein Akt der Beruhigung des Maschinengeists. Excipio-Phi-Tau wurde in den Kriegsjahren M32.4 bis M32.8 unter schweren Verlusten aufgebaut und seitdem unter Sollstärke geführt, weil Stollenhall nicht über die Fertigungskapazität verfügt, um Verluste schnell nachzubilden.
Lore & Geschichte
Die Heimatwelt
Stollenhall ist eine Güterschmiede mittlerer Bedeutung, seit M28 unter Kontrolle der Slag Brethren, und exportiert in erster Linie Plattstahl, Lagerkonstruktionen und Getriebemechaniken für imperiale Raumschiffe. Der Tithe des Planeten besteht aus stehenden Makrokladen, deren Ausfälle Stollenhall laufend ersetzt: vier Manipel Skitarii pro Jahrzehnt und zwei Kohorten pro Jahrhundert; in den letzten vierhundert Jahren hat Stollenhall dreifach gezahlt, um der T'au-Expansion Einhalt zu gebieten. Die verfügbaren Fertigungskapazitäten für Augmentik und Waffen sind auf neunzig Prozent ausgelastet, während die Rohstoffversorgung seit M34 angespannt ist.
Der Lubricae-Kult dominiert das Priestertum von Stollenhall. Seine Lehre, dass der Omnissiah sich in der Sanftheit der Bewegung offenbart, dass jeder Verschleiß eine Missachtung des Maschinengeists ist, färbt alle Feldrituale dieser Makroklade. Wo andere Welten Hazard Optimisation als rücksichtslose Beschleunigung verstehen, lehrt Lubricae hier: „Schnelligkeit ohne Reibung.“ Der Konvertierungsrat lehnt diese Doktrin nicht ab, aber sie streckt die Vorbereitung neuer Skitarii auf neun Wochen: Zeit, die die Kriegslage nicht immer erlaubt.
Was die Welt ihren Menschen nimmt
Die Konvertierungskammern von Stollenhall nehmen ihre Einsätze in drei Quellen vor. Erstens: die Aushebung, zweimal je terranischem Kalenderjahr, bei der aus den Fabrikbezirken etwa einer von zweihundert gezogen wird. Zweitens: die Versehrten. In einer Schmiedewelt brechen und verbrennen sich Arbeiter täglich; diejenigen, deren Läsionen schwer genug sind, werden vor die Wahl gestellt: Ruhestand in der Dienergemeinde oder Konvertierung. Etwa sechzig pro Jahr nehmen die Konvertierung an. Drittens: Freiwillige aus jenen, die keine andere Aufstiegsmöglichkeit sehen. Das Verfahren dauert neun Wochen unter Lubricae-Richtlinie. Etwas mehr als die Hälfte der Eingänge wird fertig. Die übrigen werden als Servitor-Stock oder als Organlager erfasst. Aktenzeichen VK-M34.7-Kohorten-Gamma-11.
Kompanien
Kompanien
Name Kohorte Gamma-11
Rolle Skitarii Rangers
Held Ranger-101-Lambda
Name Kohorte Kappa-04
Rolle Skitarii Vanguard
Held Dragoon-73-Eta
Name Lumen Rotae
Rolle Kataphron Breacher
Schlachtordnung
Die 7. Makroklade ist auf dem Papier viergeteilt: vier Kohorten zu je drei Manipeln. In der Realität sind zwei Kohorten an voller Stärke (je zwei Manipel mit 18–22 Skitarii pro Manipel), eine Kohorte arbeitet mit einer Manipel aus nur neun Skitarii, und eine vierte Kohorte existiert nur in den Papieren der Munitorum seit dem Verlust auf Tsade Prime M33.4.
Kohorte Gamma-11 (befehligt von Alpha Primus Luft-23-Kappa): drei Manipel Serberys-Sulphurhunde (Nahkampfkavallerie), spezialisiert auf schnelle Umfassungen. Schwerpunkt: Abfangen von T'au-Infiltrationskolonnen in flachem Gelände.
Kohorte Kappa-04 (befehligt von Alpha Primus Volt-88-Theta): zwei Manipel Sydonian-Dragoon (Gehtiere mit Taserlanze), verstärkt durch ein Manipel Praetorier (Kampfstimulanzien, Einsatzdauer 14 Minuten). Schwerpunkt: Durchbruchbekämpfung auf erhöhtem Terrain.
Kohorte Delta-08 (befehligt von Tech-Priest Dominus Valder): ein Manipel Kastelan-Roboter (vier Einheiten, zwei unter Cybernetica-Datensmiths), zwei Manipel Elektro-Priester (Korpuscarii-Ritus), unterstützt durch ein Manipel Secutarii zu Leihgabe der Titanenlegion Graia-Primus. Schwerpunkt: Luftabwehr und Energiewaffen-Unterdrückung.
Kohorte Phi-07 (nur in den Papieren seit M33.4): aufgelöst nach dem Verlust auf Tsade Prime. Wird in Sollstärke-Planungen noch geführt, ist aber nicht verfügbar. Umbuchung zu sichern steht seit drei Jahrzehnten an.
Die Abweichung: Kohorte Phi-07 existiert nur in den Registern. Alle Versuche, sie nachzubilden, sind durch Rohstoffmangel blockiert. Stollenhall zählt noch immer vier Kohorten auf, weil die Administratum-Umbuchung formell nicht abgeschlossen ist.
Sollstärke: 4.200 Skitarii + 18 Kastelan + 8 Sydonian Dragoon + 12 Skorpius-Disintegrator. Aktuell: 2.847 Skitarii + 4 Kastelan (funktionsfähig) + 3 Dragoon + 2 Disintegrator. Die übrigen Kriegsmaschinen sind in Reserve oder kannibaliert.
Die Skitarii
Rekrutierung erfolgt auf drei Wegen. Die Mensal-Levy zieht jährlich einhundertdreißig Arbeitskräfte aus den Fabrikbezirken ohne Wahlrecht. Konvertierungskandidaten aus den Versehrtenkammern (Brandverletzungen, Quetschverletzungen, Amputationen) wählen zwischen Pensionierung und Umwandlung. Freiwillige ohne andere Aufstiegswege bewerben sich schriftlich; etwa zwei Prozent werden akzeptiert.
Die Konvertierung dauert achtzehn Tage unter Lubricae-Ritual. Es wird ein ganzer Unterarm abgetrennt und durch Servitorenteile ersetzt, beide Augen durch optische Sensoren, das Rückgrat um zwei Lendenwirbel verlängert, das Blutsystem mit synthetischen Regulatoren versehen, und das Nervensystem durch Doktrin-Implantate mit auditorischen Binharic-Kanälen verbunden. Der Lubricae-Ritus verlangt dabei akustische Kalibrierung: jede Naht wird während der Integration gesungen. Ein Skitarius bleibt etwa sechzehn Jahre einsatzfähig, bevor degenerative Fehler die Implantate überlasten. Die durchschnittliche Einsatzdauer beträgt jedoch vierzehn Monate vor Kampfverlusten.
Diese Makroklade führt drei Einheitstypen: Serberys Sulphurhunde (Nahkampfreiterei, schnell, kurze Reichweite), Sydonian Dragoon (schwere Gehtiere mit Taserlanze für mittleres Terrain), und Praetorier in Skitarii-Ausführung (kurzzeitig kampfgesteigert durch chemische Implantate, maximale Einsatzdauer 14 Minuten, danach Gewebezersetzung). Keine Ranger oder Vanguardinfiltratoren: die Mission verlangt Durchsatzgeschwindigkeit und Nahkampfeffektivität statt Aufklärung.
Ränge: Alpha (Gruppenführer), Alpha Primus (Manipel-Kommandant), Skitarii Marshal (Legion-Stellvertreter). Tech-Priest Dominus Tolvantik befehligt die gesamte Makroklade. Kein eigentlicher Offiziersstab nach Soldatenmaßstab: die Kommandostruktur ist stark vereinfacht; Tolvantik gibt Direktiven an die vier Kohorten, die Alpha-Primates führen jeder ihre Truppe. Alle Befehle gehen durch Noosphere-Funk in binärer Verschlüsselung.
Was Nicht Skitarii Ist
Die Battle Congregation dieser Makroklade besteht aus vier Komponenten.
Kataphron Breachers: ein Manipel (sechs Einheiten), schwere Sturminfanterie mit Thermal-Kanonen. Sie unterstehen dem Enginseer Valdus und marschieren als Teil von Kohorte Delta-08, sind aber nicht in die Skitarii-Befehlskette eingegliedert: ihre Funktionen folgen eigenen Schießmustern.
Kastelan-Roboter: vier Einheiten unter zwei Cybernetica Datasmiths (Magos Corvin und Magos Hellast). Sie werden mit Doctrina-Wafern vorkonfiguriert und können nur innerhalb ihrer programmierten Parameter agieren. Sie stehen faktisch außerhalb der unmittelbaren Dominus-Kontrolle; die Datasmiths sind ihre echten Vorgesetzten.
Elektro-Priestertum: zwei Trupps Korpuscarii (etwa je 8–12 Priester pro Trupp), die Blitzwaffen unter ritueller Anrufung abfeuern. Sie antworten dem Enginseer Valdus mit denselben Formeln, aber ihre inneren Ränge und ihre Initiationsriten folgen Vorschriften außerhalb der Mechanicus-Hierarchie: sie sind Gläubige des reinen Energierituals.
Secutarii: auf Leihgabe von der Titanlegion Graia-Primus, ein Manipel schwerer Infanterie in Carapax-Panzerung mit Lichtlanzen. Sie agieren als Schutz für die Robotereinheiten und unterstehen formal nicht Tolvantik, sondern erhalten ihre Kommandos durch eine Leihgabe-Urkunde, die der Princeps Maior der Legio unterzeichnet hat.
Die Legio Cybernetica ist eine spezialisierte Lehrordnung des Adeptus Mechanicus und macht an diesem Ort keinen Anspruch auf übergeordnete Befehle über die Makroklade. Die Datasmiths sind sachlich verantwortlich für ihre Roboter, nicht für die Strategie der Makroklade. Das heißt: Magos Corvin und Magos Hellast können sich weigern, ihre Kastelan zu bewegen, wenn ein Befehl gegen die STC-Richtlinie verstößt, aber sie können nicht das Manipel neu einstellen.
Doctrina Imperatives
Die Hazard Optimisation (Gamma-Klasse) ist die niedrigste Schutzeinstellung und die höchste Aggressionsstufe. Sie schärft die Reaktionsgeschwindigkeit und sendet starke Stimuli an die Schmerzignoranz-Zentren; parallel wird die Abwehrlogik gedrosselt. Ein Skitarius unter Hazard Optimisation bewegt sich etwa vierzig Prozent schneller, zielt aber langsamer und nimmt dreißig Prozent mehr Verwundungen auf. Die Haltedauer ist unbegrenzt, aber Dauereinsätze über sechs Stunden führen zu neuronalen Überlastungen; Ersatzimplantate kosten etwa zwei Monatslöhne Rohmaterial pro beschädigtem Gerat.
Der Lubricae-Kult versteht Hazard Optimisation nicht als rücksichtslose Beschleunigung, sondern als „Rhythmus ohne Widerstand“ — eine theologisch sanfte Interpretation der harten Sache. Das ist ein Kompromiss, der die Einsatzzeit verkürzt, aber die Wiederherstellungsrate verbessert.
Konkretes Beispiel: Kampf um Rostbach, M33.9. Kohorte Gamma-11 sollte eine T'au-Kampfgruppe abfangen, bevor sie eine Fabrikschleuse erreichte. Der Befehl zur Hazard Optimisation kam elf Minuten zu spät: die Skitarii waren auf Standard-Reaktion eingestellt und waren zu langsam. Der T'au-Feuerschwerpunkt durchbrach, und drei Skitarii wurden bei der folgenden Verfolgung zerreißend verwundet. Hazard Optimisation hätte Geschwindigkeit gebracht, hätte aber auch zwei weitere Ausfälle durch Überbelastung gefordert. Aus diesem Fehlurteil stammt die jetzige Doktrin: Hazard Optimisation wird nicht „wartet auf Befehl“ — es wird proaktiv auf minimales Gefahren-Ereignis gesetzt.
Kriegsmaschinen
Operative Fahrzeuge:
- 2 Skorpius-Disintegrator (Hover-Panzer mit Desintektor, elektronische Regulierung fehlt auf beiden, Notsteuerung manuell)
- 3 Sydonian Dragoon (schwere Gehtiere mit Taserlanze, einer im Dienst reduziert auf Stativ-Betrieb)
Kastelan-Roboter:
- 4 aktive Einheiten (2 voll funktionsfähig, 2 unter Reparatur seit M34.2)
Reserve und Kannibalarbeiten:
- 2 weitere Skorpius-Disintegrator (Teile zu Munitionslagerung zweckentfremdet)
- 2 Sydonian-Dragoons (beide Läufe gelöst, verweilt in Hangarn der Sektor-Werkstadt seit sechzig Jahren)
- 1 Onager Dunecrawler (Teslakanone ausgebaut, Chassis als Nachschubträger umgewandelt, kein Kampfwert)
Titan Legion auf Stollenhall: Legio Graia-Primus der Collegia Titanica, eine separate Formation mit eigenem Kommando und eigenem Eid. Sie sitzen auf derselben Welt, aber sie befehligen die 7. Makroklade nicht und nehmen keine Befehle von Tech-Priest Dominus Tolvantik an. Legio Graia-Primus ist eine Warlord-Legio mit vier Titans operativer Stärke und zahlreichen Warhound-Scouts; ein Manipel Secutarii ist ihnen zu Sicherungsaufgaben ausgeliehen.
Benannte Killclades
Kohorte Gamma-11, Serberys-Sulphurhunde:
Die Lumen Rotae (»Lichträder«), vier Serberys-Sulphurhunde unter dem Kommando von Ranger-101-Lambda, ein aggressiver Truppenführer aus der ursprünglichen M32-Aufstellung. Sie verdanken ihren Namen der T'au-Einsatzdokumentation, die sie als »Brennende Räder« beschrieb, weil sie unter Hazard Optimisation in Rostbach mehrmals durch T'au-Feuerfelder ritten und ihre Carapax-Platten in der Nähe-Explosion aufglühten. Der Name war gemeint als Warnung; die Lumen Rotae trugen ihn fortan als Auszeichnung.
Kohorte Kappa-04, Sydonian Dragoon:
Die Dragoon-Manipel unter Dragoon-73-Eta ist als Spulenkranz (Coil Wreath) bekannt: ein technischer Begriff aus dem Lubricae-Ritus für den »Kreis, in dem sich die Energie ohne Widerstand dreht.« Sie haben Dutzende T'au-Infiltrationen in der Wolfenau-Region in drei Jahren unterbrochen; kein feindliches Name ist überliefert, aber imperiale Beobachter nennen sie »die Tanzreiter«, weil ihre Taser-Lanzen-Muster an rituelle Drehbewegungen erinnert.
Kohorte Delta-08, Kastelan-Roboter:
Der Roboter-Quadrant unter Magos Corvin trägt intern die Designation Fünfte Binde (Fifth Bond): ein binäres Designat ohne direktes Äquivalent im Gotico-Lingua. Der Feind nennt sie »Korallenbundgeflecht« oder »Drahtpuppe«, ohne Ehrung. Sie gelten für ihre Starheit und ihren unnachgiebigen Einsatz als die unflexibelste und die tödlichste Komponente der Makroklade.
Bekannte Charaktere
Charaktere
Name Tolvantik
Titel / Rolle Enginseer
Feldzüge
Kampagne Eins: Rostbach, M33.8–M33.9 (14 Tage)
Das Sternenreich der T'au ließ eine Kampfgruppe (geschätzt zwei Kriegsteams mit drei Kampfanzügen pro Team) in die südlichen Industriezonen absteigen. Ziel war eine Getriebefabrik mit strategischem Lagerlagerbestand. Die 7. Makroklade wurde alarmiert und positioniert sich zur Abfangjagd; Kohorte Gamma-11 und Kappa-04 marschierten auf, während Kohorte Delta-08 Luftverteidigung aufstellte. Der Kampf war kurz und blutig: drei Stunden Dauergefecht bis zum T'au-Rückzug. Ergebnis: T'au-Gruppe abgetrieben, keine imperiale Fabrik verloren, aber fünf Skitarii gefallen, ein Sydonian Dragoon funktionsunfähig. Verlust in Manipel: ein halbes Manipel Skitarii. Die Dragoon-Reparatur dauerte vier Monate.
Kampagne Zwei: Tsade Prime Relief, M33.3–M33.5 (vier Monate Leihgabe)
Tsade Prime, eine Nachbarwelt, war von T'au-Streitkräften umlagert. Die Imperiale Garde verlangte Verstärkung, und Kohorte Phi-07 wurde der Astra Militarum in Kriegszustand unterstellt. Die Kohorte kämpfte drei Monate lang in erbitterter Stellung; es gab wenig Bewegungskrieg, viel Verschleiß durch Attrition und Ammo-Mangel. Am Ende brach Phi-07 unter dem Druck zusammen: Verlust von geschätzt achtzig Prozent der Sollstärke in drei Monaten. Die Überlebenden kehrten nach Stollenhall zurück, wurden aber wegen »strategischer Neuausrichtung« nicht nachgebildet; Kohorte Phi-07 wurde auf dem Papier konsolidiert. Verlust in Manipeln: drei volle Manipel. Kohorte Phi-07 existiert seitdem nur noch administrativ.
Kampagne Drei: Spurenkranz, M34.7–M34.9 (sieben Wochen)
Eine zweite T'au-Invasion landete westlich von Wolfenau; die Zahl ihrer Kampfanzüge war größer als bei Rostbach, aber die Strategie war schlecht koordiniert. Kohorte Gamma-11 und der Kastelan-Quadrant zog aus: es gab drei Engagements über sieben Wochen, und die T'au wurden in zwei separaten Gefechten in die Luft getrieben. Verlust: zwei Skitarii pro Gefecht, kein Kriegsgerät verloren, aber der Skorpius-Disintegrator eins wurde durch Flusskorsion so sehr beschädigt, dass er später kannibaliert wurde. Verlust in Manipeln: ein Viertel-Manipel Skitarii. Der Krieg brachte der Makroklade Zeit zum Nachbilden, aber nicht genug Rohstoff, um auf Sollstärke zu gehen.